In der 1. Klasse Mitte arbeitet Markus Mikula, Trainer des SV Rosegg, mit seiner Mannschaft nach einer schwierigen Phase an Stabilität und klaren Strukturen. Nach einer Niederlagenserie zeigte das Team zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend und landete gegen den SV Glanegg den ersehnten Befreiungsschlag. Das Ziel bleibt laut Mikula klar: den Klassenerhalt sichern und endlich wieder konstant punkten. Die Stimmung im Umfeld ist trotz der wechselhaften Ergebnisse positiv, befeuert von personellen Veränderungen im Kader und einem neuen Cheftrainer an der Seitenlinie.

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Die letzten Wochen waren für Rosegg ein Wechselbad der Gefühle. Auf die Niederlagen gegen den SV Straßburg, Schiefling und ATUS Feistritz/R. folgte ein Remis beim SC Reichenau, ehe der Sieg gegen den SV Glanegg den Umschwung einleitete.
Damit beendete Rosegg eine längere Durststrecke und kletterte auf Rang 14 in der Tabelle. Mikula bilanziert: „Ab Mitte der Saison hat es halbwegs funktioniert, aber wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen.“ Das jüngste Erfolgserlebnis wertet er als Beleg dafür, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.
Im Verein hat sich in den letzten Wochen einiges bewegt. „Wir haben zwei Legionäre abgegeben und zwei neue Spieler geholt“, berichtet Mikula. Zudem wurde mit Michael Lenuweit ein neuer Cheftrainer verpflichtet, der dem Team zusätzliche Impulse geben und auf dem Platz für mehr Struktur sorgen soll.
Die Konkurrenz in der 1. Klasse Mitte ist eng, und Mikula zollt der Leistung anderer Teams Respekt. Besonders beeindruckt haben ihn die Velden Juniors, die er als „beste Herbstmannschaft“ bezeichnet: „Die jungen Kicker spielen tollen Fußball.“
Nun gehe es darum, die eigene Entwicklung zu stabilisieren und im Frühjahr regelmäßig Punkte zu holen. Nach einem Saisonverlauf mit Höhen und Tiefen peilt Mikula einen Platz unter den Top neun an, um Abstand zur Abstiegszone zu halten. Das Selbstvertrauen aus dem Erfolg gegen Glanegg und die strukturellen Veränderungen im Team sollen die Basis bilden, um das Saisonziel realistisch zu erreichen. Oder in Mikulas Worten: „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erzielen, sprich: nicht absteigen.“