Aus Sicht von Jakob Johann Rabensteiner war das Duell mit GSC Liebenfels in der 1. Klasse Mitte ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die WSG Wietersdorf. „Auf beiden Seiten viele Chancen, mit einem Plus auf unserer Seite, würde ich sagen.“ Entscheidender Hebel in der Offensive: ruhende Bälle. „Wir hatten gute Offensivaktionen aus Standards, und das zweite Tor war ebenfalls ein Standard.“ Nach dem Ausgleich zum 2:2 (durch Oliver Bamberger) blieb die Partie völlig auf der Kippe – ohne größere Aufreger: „Wäre mir jetzt keine in Erinnerung geblieben.“ Die Tore für Liebenfels erzielten Martin Georg Weiss und Kevin Smretschnig während Christian Oberraufner und Oliver Bamberger für Wietersdorf trafen.

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Der Trainer beschreibt ein zähes, aber jederzeit offenes Spiel, in dem die Entscheidung bis zum Schluss möglich schien. Besonders prägend war die Phase nach dem 2:2 (Torschütze: Oliver Bamberger), wie er betont: „Nach unserem Ausgleich zum 2:2 war das Spiel wieder sehr offen; es hätte in beide Richtungen gehen können. Am Ende ist es beim 2:2 geblieben – muss man hinnehmen.“
Ruhende Bälle brachten Wietersdorf immer wieder gefährlich in Szene – und führten direkt zum Ausgleich (Oliver Bamberger). Das 2:2 markierte Oliver Bamberger, womit sich die Arbeit bei Eckbällen und Freistößen auszahlte. Insgesamt unterstreicht der Trainer, dass Standardsituationen an diesem Tag ein verlässlicher Hebel waren, um Liebenfels in der eigenen Gefahrenzone zu beschäftigen.
Rabensteiner sah ein Spiel mit überschaubarer Härte und nachlassender Physis auf beiden Seiten: „Es war nicht sehr von Intensität geprägt; körperlich geht auf beiden Seiten mehr. Gegen Ende ist das Spiel ziemlich abgeflacht, weil beiden Mannschaften etwas der Akku ausgegangen ist.“ Rahmenbedingungen und Umfeld passten: „Die Platzverhältnisse waren in Ordnung und die Fans waren bis auf einige Aktionen ruhig – eine sehr entspannte Partie.“ Für die nächsten Wochen ist die Marschroute klar: „Im letzten Drittel mehr Nachdruck entwickeln, kaltschnäuziger vor dem Tor werden und die Chancen, die wir haben, in Tore ummünzen.“