In der 1. Klasse Mitte feierte der GSC Liebenfels einen 2:1-Heimsieg gegen den SV Steuerberg. Georg Pirker traf zur Führung (33.), Pascal Christopher Gruntnig glich kurz vor der Pause aus (45.), ehe Srdan Juric in Minute 57 den Sieg fixierte. Trainer Valon Sahiti sprach von einem verdienten Erfolg, getragen von Stabilität hinten und einem klaren Chancenplus: "Wir haben verdient gewonnen, weil wir klare Chancen hatten – und hinten haben wir sehr gut gehalten."

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Liebenfels legte zu Hause forsch los und hatte über weite Strecken der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Aus Sahitis Sicht passten Zugriff und Ordnung, die Gäste kamen nur selten gefährlich durch. Nach gut einer halben Stunde belohnte sich die Heimelf: In der 33. Minute stellte Georg Pirker auf 1:0. Der Treffer gab kurz Ruhe, doch praktisch mit dem Pausenpfiff schaffte Pascal Christopher Gruntnig das 1:1 (45.). Zur Halbzeit stand es also 1:1, was dem Spielverlauf nach Ansicht des Trainers nicht ganz entsprach. "Die Defensive hat sehr gut gehalten", betonte Sahiti, und genau darauf baute Liebenfels nach dem Seitenwechsel auf.
Nach der Pause blieb Liebenfels am Drücker und suchte wieder den Weg nach vorne. Die Mannschaft setzte die besprochene Marschroute um – mit Erfolg. In der 57. Minute nutzte Srdan Juric die nächste Möglichkeit und stellte auf 2:1. Für Sahiti war klar, warum es diesmal klappte: "Der Schlüssel war unsere Taktik." Insgesamt sah er vieles, was ihm gefiel: "Die Defensive und das Spiel nach vorne haben sehr gut funktioniert. Wir hatten noch zwei bis drei sehr gute Chancen, um auch das 3:1 zu machen." Weil der dritte Treffer ausblieb, blieb es eng, doch Liebenfels ließ hinten wenig zu und brachte die Führung souverän über die Zeit.
Beim Gegner fand Sahiti faire Worte, ohne seine eigene Mannschaft kleinzureden. "Steuerberg war bemüht, aber sie hatten gegen uns eigentlich keine Ideen", sagte der Liebenfels-Coach. Auch mit dem Schiedsrichterteam war er zufrieden: "Die Schiedsrichterleistung war gut." Auf die Frage nach dem Unterschied musste er nicht lange überlegen: "Unser Kampfgeist zu Hause natürlich." Mit dem Rückenwind dieses Heimsiegs will Liebenfels nun nachlegen – der Fokus richtet sich bereits auf die nächste Aufgabe.