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SV Glanegg holt Auswärtssieg in Unterzahl – Serdarevic-Doppelpack bringt das 3:2

SV Wernberg
SV Glanegg

In der 1. Klasse Mitte jubelte der SV Glanegg über einen 3:2-Auswärtssieg beim SV Cleverdruck Wernberg. Trotz einer roten Karte in der 34. Minute stemmten sich die Gäste gegen den Druck, führten schon zur Pause 2:1 und legten nach dem Wechsel das 3:1 nach. Spät wurde es noch einmal eng, am Ende nahmen die Glanegger aber drei ganz wichtige Punkte mit. „Das war ein richtig wichtiger Sieg im Abstiegskampf“, sagte Sektionsleiter Dominik Nikolaus Scherwitzl.

Spieler steht mit dem Fuß auf einem orangenen Ball

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Führung, Platzverweis, Antwort vor der Pause

Glanegg erwischte den besseren Start und setzte das erste Ausrufezeichen. In Minute 32 traf Suad Serdarevic zum 0:1. Aus Gästesicht war der Auftakt genau so geplant, doch zwei Minuten später folgte die Schlüsselszene: Rot für Glanegg – Marcel Dominik Huber musste in der 34. Minute runter. „Wir sind gut reingekommen und hatten das Spiel im Griff. Nach der roten Karte war es zu zehnt natürlich schwieriger“, erklärte Dominik Nikolaus Scherwitzl. Wernberg nutzte die neue Situation prompt: Fabian Obmann stellte in der 38. Minute auf 1:1 – „ein Fehler von uns, Ballverlust, und sie haben den Konter eiskalt verwertet“, so der Sektionsleiter. Glanegg schüttelte sich aber nur kurz. Noch vor der Pause kam die Antwort: In der 42. Minute traf Jean-Noel Scheriau zum 1:2. „Kurz nach der Roten haben wir eine Standardsituation von Wernberg verteidigt, sind im Konter raus und bekommen dann einen Elfmeter – den haben wir zum 2:1 gemacht. Das war ganz wichtig vor der Pause“, schilderte Scherwitzl den Knackpunkt der ersten Halbzeit.

Serdarevic legt nach, Wernberg verkürzt spät

Nach dem Seitenwechsel blieb Glanegg trotz Unterzahl konzentriert und wartete auf den Moment, um nachzulegen. Der kam in der Schlussphase: Suad Serdarevic schnürte in der 80. Minute seinen Doppelpack und stellte auf 1:3. „Das 3:1 hat uns Sicherheit gegeben“, meinte Scherwitzl, der die Entstehung so zusammenfasste: „Über die Seite runter, sauber zu Ende gespielt – ein schönes Tor.“ Ganz durch war die Partie jedoch nicht. Wernberg warf in der Schlussphase alles nach vorne und kam in Minute 89 durch Marco Pehr noch einmal auf 2:3 heran. „Das Tor ist nach zwei Ecken gefallen, wir haben den Ball nicht rausgekriegt, und dann köpfen sie ihn schön ein. Am Ende mussten wir noch ein bissl schwitzen“, sagte der Glanegg-Funktionär.

„Kämpferische Leistung“ und Respekt vor offensiv starken Wernbergern

In der Analyse stellte Dominik Nikolaus Scherwitzl vor allem die Mentalität seiner Mannschaft heraus. „Die kämpferische Leistung war top“, sagte er ohne Umschweife – und genau das brauchte es, um mit mehr als einer Stunde in Unterzahl die Führung zu halten. Zugleich fand er anerkennende Worte für den Gegner: „Der Gegner war offensiv sehr präsent. Die haben stark gespielt, mit ganz gefährlichen Aktionen.“ Auch zum Unparteiischen bezog er Position, ohne Öl ins Feuer zu gießen: „Ich habe mit dem Schiedsrichter ein, zwei Diskussionen geführt, aber unterm Strich hat es gepasst. Die eine oder andere Szene sehe ich anders, das ist normal im Fußball.“ In der Tabelle hält Glanegg nach 29 Runden bei 26 Punkten und liegt auf Rang 14 – umso größer die Erleichterung über den Auswärtssieg. „Gratulation an die ganze Mannschaft. Das war ein ganz wichtiger Sieg im Abstiegskampf“, betonte Scherwitzl und blickte mit Rückenwind auf die letzte Runde.

1. Klasse Mitte: Wernberg : Glanegg - 2:3 (1:2)

  • 89
    Marco Pehr 2:3
  • 80
    Suad Serdarevic 1:3
  • 42
    Jean-Noel Scheriau 1:2
  • 38
    Fabian Obmann 1:1
  • 32
    Suad Serdarevic 0:1