In der 1. Klasse Mitte musste sich SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg am Sonntag Friesacher AC/Hirter Pils mit 0:3 geschlagen geben. Aus Sicht von Trainer Thomas Heber war die Niederlage früh angelegt: Das 0:1 nach wenigen Minuten und das 0:2 kurz nach der Pause brachten seine Mannschaft aus dem Rhythmus. Danach fehlte den Hausherren vor allem nach vorne die nötige Durchschlagskraft, um noch einmal in die Partie zurückzukommen.

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Für SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg lief die Partie von Beginn an gegen die Hausherren. Schon in der 5. Minute brachte Heinz Christian Einwallner den Friesacher AC/Hirter Pils mit 1:0 in Führung, zur Pause stand es aus Sicht der Gastgeber bei diesem knappen Rückstand. Trainer Thomas Heber sah darin bereits die erste entscheidende Weichenstellung. „Wir sind relativ früh mit 0:1 in Rückstand geraten“, sagte er nach dem Schlusspfiff. Noch schwerer wog aus seiner Sicht dann die Phase direkt nach dem Seitenwechsel. In der 55. Minute erhöhte erneut Heinz Christian Einwallner auf 2:0, und genau dieser zweite Gegentreffer traf SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg laut Heber besonders hart. „Definitiv das 0:1 so früh schon zu bekommen und dann gleich nach der Pause eben das 0:2, das hat uns leider gebrochen.“
Der Trainer sprach nach der Partie aber nicht nur über die beiden Gegentore, sondern auch klar über die Probleme seines Teams mit Ball. „Die Durchschlagskraft nach vorne hin, das Erarbeiten unserer Torchancen war leider sehr mangelhaft heute“, sagte Thomas Heber. Damit erklärte er auch, warum SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg trotz des langen Rückstands nie wirklich zurück ins Spiel fand. Während die Gastgeber auf der Suche nach klaren Offensivaktionen blieben, nutzte Friesacher AC/Hirter Pils seine Möglichkeiten wesentlich konsequenter. Heber formulierte es deutlich: „Sie waren sehr kaltschnäuzig. Sie haben mit dem ersten Torschuss das 1:0 geschossen, haben dann durch diesen Elfmeter das 2:0 draufgelegt und dann das Spiel eigentlich recht gut kontrolliert.“
Auch die Entstehung der Treffer ordnete Thomas Heber konkret ein. Das 0:1 durch Heinz Christian Einwallner führte er auf einen „Zuordnungsfehler in unserer Verteidigung“ zurück, das 0:2 fiel aus seiner Sicht nach einer strittigen Entscheidung. „Die Schiedsrichterleistung war für mich sehr fragwürdig heute“, sagte der Trainer und verwies darauf, dass er den Elfmeter für Friesacher AC/Hirter Pils anders gesehen habe. Zudem habe es kurz danach auch eine Strafraumszene für SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg gegeben, „die man durchaus geben könnte“. Als in der 72. Minute Matevz Gabrovsek auf 3:0 stellte, war die Partie endgültig entschieden. Thomas Heber bezeichnete diesen Treffer als „schön herausgespieltes Tor“. Unterm Strich blieb für ihn ein einfacher, aber klarer Unterschied: „Dass Friesacher AC/Hirter Pils einfach die Tore geschossen hat und wir nicht.“ Für SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg bleibt damit auch nach der zweiten Runde der 1. Klasse Mitte der erste Punktgewinn aus, während Friesacher AC/Hirter Pils den zweiten Sieg im zweiten Spiel mitnahm.