In der 1. Klasse Mitte hat SV Weitensfeld/Zweinitz gegen ASKÖ Techelsberg mit 6:1 gewonnen und dabei schon vor der Pause klare Verhältnisse geschaffen. Trainer Lucas Londer sprach von einer Partie, in der seine Mannschaft "ab Minute eins spielbestimmend" war. Spätestens nach dem 3:0 sah der Coach das Spiel auf der eigenen Seite, auch wenn ihn das Gegentor kurz vor Schluss noch ärgerte.

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Der SV Weitensfeld/Zweinitz machte vom Anpfiff weg klar, in welche Richtung dieser Nachmittag laufen würde. Lucas Londer sagte nach dem Spiel: "Wir waren ab Minute eins spielbestimmend." Schon in der 8. Minute stand es 1:0, weil Adrian Schindler den Torreigen eröffnete. In der 20. Minute legte Adrian Schindler das 2:0 nach. Als Martin Georg Strebenitzer in der 30. Minute auf 3:0 stellte, war für den Trainer des SV Weitensfeld/Zweinitz der Punkt erreicht, an dem die Partie endgültig gekippt war. "Nach dem 3:0 war das Spiel auf unserer Seite", sagte Londer. Noch vor der Pause schraubte seine Mannschaft das Ergebnis weiter in die Höhe. Ebenfalls in der 38. Minute traf zunächst Adrian Schindler zum 4:0, ehe Tobias Morris Kämper noch vor dem Seitenwechsel das 5:0 folgen ließ. Mit dem 5:0 zur Pause war die Begegnung praktisch schon entschieden.
Zur Klarheit des Spiels passte auch, wie Lucas Londer den Gegner einordnete. ASKÖ Techelsberg war für ihn "sehr defensiv, relativ zurückgezogen und mit wenig spielerischen Ideen" unterwegs. Genau daraus zog der SV Weitensfeld/Zweinitz viel Kontrolle und konnte das Spiel über weite Strecken so anlegen, wie es sich der Trainer vorgestellt hatte. Londer hob vor allem die Art hervor, wie seine Mannschaft in die Zweikämpfe ging. "Unsere größte Stärke waren das Zweikampfverhalten, die Aggressivität, die Körperlichkeit, aber auch das Spielerische", sagte er. Auch nach der Pause blieb der SV Weitensfeld/Zweinitz das aktivere Team und ließ am klaren Bild der Partie nichts mehr ändern. In der 78. Minute erhöhte Martin Georg Strebenitzer auf 6:0. Erst in der 88. Minute kam ASKÖ Techelsberg noch durch Christopher Koban zum 6:1. Das Gegentor kurz vor Schluss gefiel dem Trainer des SV Weitensfeld/Zweinitz nicht. "Das Gegentor zum 6:1 war nicht notwendig", meinte Londer.
Bei aller Deutlichkeit wollte Lucas Londer den Auftritt nicht nur auf einzelne Tore reduzieren. "Meine Mannschaft hat sich gut präsentiert, genauso wie wir uns das seit Runde eins wünschen", sagte der Trainer und stellte damit bewusst die gesamte Gruppe in den Vordergrund. Ganz vorbei ging der Nachmittag an Adrian Schindler trotzdem nicht, dafür war sein Anteil mit drei Treffern zu groß. Trotz des 6:1 sah Londer noch Luft nach oben. Verbesserungsbedarf gibt es für ihn "das wir über 90 min das Spiel genau so kontrollieren wollen", und selbst nach diesem klaren Heimsieg blieb noch ein Satz hängen, der viel über seinen Anspruch sagt: "Wir hätten noch mehr Tore schießen müssen." Für den SV Weitensfeld/Zweinitz war es damit genau jener Auftritt, den sich Lucas Londer nach eigenen Worten seit Runde eins sehen wollte.