In der 1. Klasse Mitte setzte sich die SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg am Samstag mit 3:1 gegen den SV Weitensfeld/Zweinitz durch. Nach einer laut Trainer Thomas Heber zunächst zerfahrenen Partie und dem 1:1 zur Pause legten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel spürbar zu. Vor allem das 2:1 gab der SG "noch einmal etwas mehr Luft" – danach brachte sie den Heimsieg kontrolliert ins Ziel.

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Thomas Heber sprach nach dem Spiel von einer Partie, die nur schwer in einen ruhigen Rhythmus fand. "Es war generell ein sehr zerfahrenes Spiel am Anfang", sagte der Trainer, dessen Mannschaft aber dennoch früh auf die Anzeigetafel kam. Bereits in der 5. Minute brachte Federico Richard Heinrich die SG mit 1:0 in Front, und Heber meinte dazu, dass diese Führung verdient gewesen sei. Ganz zufrieden war er mit dem Verlauf der ersten Hälfte dennoch nicht, weil Weitensfeld gut dagegenhielt und kurz vor der Pause noch zurückkam. In der 43. Minute traf Adrian Schindler zum 1:1, nachdem die Gastgeber laut ihrem Trainer "eine Kopfsituation sehr unglücklich verteidigt" hatten. Damit war zur Halbzeit zwar wieder alles offen, doch aus Sicht von Heber war schon da zu sehen, dass seine Mannschaft im Spiel bleiben würde.
Nach dem Seitenwechsel sah Heber dann genau die Entwicklung, die er sich gewünscht hatte. Er betonte, dass seine Elf mit Fortdauer der zweiten Halbzeit immer stärker geworden sei und sich vom späten Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Den wichtigsten Moment des Nachmittags machte er klar am 2:1 fest: "Der wichtigste Moment war sicher in der zweiten Halbzeit, dass wir das 2:1 geschossen haben und dadurch noch einmal etwas mehr Luft bekommen haben." In der 58. Minute verwandelte Senad Huseinbasic einen Elfmeter zur neuerlichen Führung, und von da an blieb Ledenitzen/Rosegg am Drücker. Als Federico Richard Heinrich in der 77. Minute auf 3:1 stellte, war das für Heber "im Prinzip schon fast das Tor zur Entscheidung". Danach ließ die SG nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung sauber über die Zeit.
Gerade diese Steigerung von Minute zu Minute war für den Trainer der wichtigste Grund für den Heimsieg. "Wir sind immer besser ins Spiel hineingekommen", sagte Heber, der vor allem die Ruhe seiner Mannschaft hervorhob. Dass nach dem 1:1 kein Bruch ins Spiel kam, gefiel ihm ebenso wie die zweite Halbzeit, in der seine Elf das Geschehen laut eigener Einschätzung "schon dominieren" konnte. Den Gästen stellte er dennoch ein gutes Zeugnis für die erste Hälfte aus: "Weitensfeld hat in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, konnte in der zweiten Halbzeit dann aber nicht mehr zulegen." Deshalb sei der 3:1-Erfolg aus seiner Sicht verdient gewesen. Auch für den allein leitenden Schiedsrichter fand Heber lobende Worte und sprach trotz fehlender Linienrichter von einer "hervorragenden Leistung". Mit diesem Erfolg hält die SG nach elf Runden bei zwölf Punkten und verschafft sich in der Tabelle etwas Luft auf Weitensfeld, das bei zehn Zählern bleibt.