Nach dem 1:0-Auswärtssieg bei SG SV Tainach/SV Haimburg ordnete Markus Leitner, Trainer von ASC St. Paul, die Partie in der 1. Klasse Ost als kampfbetont und körperlich intensiv ein. Seine Elf kontrollierte weite Strecken des Spiels, ließ aber zwei bis drei gute Möglichkeiten liegen; einmal verhinderte die Stange nach einem Freistoß den Torjubel. Auf dem eher kleinen, holprigen Platz stand St. Paul defensiv sehr gut und aggressiv – am Ende reichte ein Treffer zum verdienten Erfolg.

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„Eher ein kampfbetontes Spiel“, fasste Leitner zusammen. Die Bedingungen schoben spielerische Feinheiten in den Hintergrund: Auf dem kleineren, holprigen Feld waren klare erste Kontakte, robust geführte Zweikämpfe und konsequentes Nachsetzen rund um die zweiten Bälle gefragt – Aspekte, die St. Paul über viele Phasen Stabilität gaben.
„Wir hatten klar mehr vom Spiel“, betonte Leitner mit Blick auf die Kontrolle im Mittelfeld. Der Ertrag blieb zunächst aus: „Zwei bis drei Chancen haben wir liegen lassen.“ Bei Standards wurde es am gefährlichsten: „Ein Freistoß von uns ging an die Stange.“ Die Führung fiel kurz vor der Pause: In der 44. Minute traf Mirel Sinanovic zum 1:0 – ein Treffer, der dem offenen Duell die entscheidende Wendung gab und die Statik der zweiten Halbzeit prägte.
Hinter der Linie zeigte sich der Coach zufrieden: „Defensiv sehr gut und aggressiv.“ Für die kommenden Wochen setzt er die Schwerpunkte im letzten Drittel: „Umschaltspiel und Kombination beziehungsweise letzter Pass muss noch besser werden.“ Strittiges sah Leitner nicht – auf Nachfrage folgte ein knappes „Nein. Nein.“
Das Fazit fällt klar aus: Struktur und Haltung stimmen, mit mehr Konsequenz im Abschluss sollen enge Partien künftig früher entschieden werden.