Im Auswärtsspiel von SV MAWI BAU K&K Küchen Gallizien bei ASKÖ Mittlern in der 1. Klasse Ost spricht Josef Christoph Rodler von einer offenen Partie mit vielen Aktionen – und einer frühen, prägenden Führung seines Teams. Bereits nach 25 Sekunden stand es 1:0 (Torschütze: Samo Kokalj), ein Start, den er als spielentscheidend einordnet. Nach der Pause blieb es aus seiner Sicht länger offen, weil zwei sehr gute Möglichkeiten ungenutzt blieben. In der Spielkontrolle sah er vor allem vor dem Seitenwechsel Vorteile, danach hatte eher Mittlern die Oberhand. Rodlers Fokus: Effizienz zu Beginn, konsequente Defensivarbeit – und die Euphorie aus diesem Auftritt in die nächsten Aufgaben mitnehmen.

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Die Gäste gingen bereits in der 1. Minute durch Samo Kokalj in Führung. Adnan Huremovic glich in der 18. Minute für Mittlern aus. Noch vor der Pause brachte Ervin Jogic Gallizien mit seinem Treffer in der 22. Minute wieder in Front. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Jogic in der 47. Minute mit seinem zweiten Tor auf 3:1 und stellte damit den Endstand her.
Auf die Charakterfrage findet Rodler eine klare Antwort: „Offen mit vielen Aktionen auf beiden Seiten.“ Den rasanten Auftakt hebt er besonders hervor: Sein Team stellte nach wenigen Sekunden auf 1:0 (Torschütze: Samo Kokalj) und setzte damit den Ton für die Begegnung. Nach der Pause bedauerte er zwei ausgelassene Chancen, die ein früheres 3:1 möglich gemacht hätten – dennoch steht am Ende das 3:1 und die Bestätigung, dass die Anfangseffizienz den Weg geebnet hat.
Zur Verteilung der Spielkontrolle sagt er: „In der ersten Halbzeit hatten wir sicher mehr Ballkontrolle als der Gegner. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein bissl aufgehört, Fußball zu spielen – da hatte Mittlern die Überhand.“ Taktisch reagierte das Trainerteam kurzfristig: „Wir haben das System im Vergleich zu den Vorbereitungsspielen leicht ändern müssen, weil wir auf zwei Spieler verzichten mussten. Das hat perfekt funktioniert.“ Die Anpassungen trugen wesentlich dazu bei, die Partie in entscheidenden Phasen zu kontrollieren.
Auffällig waren die Standardsituationen der Gastgeber: „Mittlern ist bei ruhenden Bällen sehr stark und hat auch ein Tor nach einem schönen Freistoß erzielt (Torschütze: Adnan Huremovic).“ Gleichzeitig lobt Rodler die Arbeit gegen lange Bälle: „Unsere Mannschaft war defensiv sehr gut eingestellt und hat den Matchplan perfekt umgesetzt.“ Auch der Unparteiische bekommt ein positives Zeugnis: „Der Schiedsrichter hat dieses Mal wirklich eine souveräne Leistung gezeigt.“ Für die nächste Aufgabe formuliert Rodler eine klare Marschroute: „Das Wichtigste ist jetzt, diese Euphorie vom ersten Sieg gleich mitzunehmen. Wir sind daheim noch ungeschlagen und wollen das natürlich auch im nächsten Spiel fortsetzen.“