Heimspiel, Ostersonntag und viel Energie auf den Rängen: Für Mario Andreas Petschnig war der Auftritt seines Teams gegen den TSV Preitenegg ein intensives, aber faires Duell mit klaren Szenen auf beiden Seiten. In der 1. Klasse Ost überzeugte vor allem die defensive Reife und ein starker Rückhalt – mit Blick nach vorn will der Coach den Schwung der vergangenen Wochen beim SV Gallizien konservieren.

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Die Partie nahm rasch Fahrt auf: Ervin Jogic traf in Minute 11 zum 1:0, Samo Kokalj legte in Minute 16 das 2:0 nach. Zur Pause blieb es beim komfortablen Vorsprung. Dass das Ergebnis deutlicher hätte ausfallen können, unterstrich Petschnig mit dem Hinweis auf zwei Hochkaräter – jeweils allein vor dem Tor, einmal vor und einmal nach der Pause – die ungenutzt blieben. Trotz des Doppelschlags blieb das Spiel umkämpft.
Preitenegg suchte den Anschluss vor allem über hohe Bälle und Standards aus dem Halbfeld, dazu kamen einige gefährliche Ecken. Gallizien verteidigte konzentriert und klärte die meisten Situationen resolut. Die beste Chance der Gäste nach dem Seitenwechsel vereitelte Torhüter Martin Lupar mit starker Reaktion – eine hundertprozentige Möglichkeit, die er glänzend entschärfte. Petschnig würdigte die Leistung seines Schlussmanns ausdrücklich und kürte Lupar intern zum Mann des Tages.
Das Duell war intensiv, blieb aber im Rahmen: „Für einen Ostersonntag sehr viele Zuschauer. Platzverhältnisse waren top.“ Schiedsrichter und Assistenten hatten die Partie im Griff. Sein Fazit nach dem 2:0: Stabilität bei Standards beibehalten, vor dem Tor noch konsequenter werden – und den positiven Lauf mitnehmen. Oder, wie er es formuliert: „Den Schwung aus den ersten zwei Spielen mitnehmen und genauso weiterarbeiten.“