Nach einem intensiven, offenen Duell zwischen KAC 1909 1b und den SAK Amateuren in der 1. Klasse Ost zeigte sich Trainer Herwig Josef Hobisch gefasst und entwicklungsorientiert: „Das Ergebnis ist ganz sicher okay.“ Den eingeschlagenen Weg mit seiner jungen Mannschaft unterstrich er: „Wir arbeiten mit jungen Spielern, man sieht Fortschritte – das wollen wir konsequent weiterverfolgen.“ Besonders die Schlussphase beschäftigte ihn: „Kurz vor Abpfiff hatten wir eine tausendprozentige Chance, mit der wir das Spiel hätten gewinnen können.“ Atmosphäre und Rahmenbedingungen beschreibt er als in Ordnung, das Spiel als sehr intensiv.

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„In der ersten Halbzeit war es ausgeglichen, in der zweiten Halbzeit waren wir eher defensiver“, ordnete Hobisch den Rhythmus ein. Früh gerieten die SAK Amateure durch Radu Cifor in der 8. Minute mit 0:1 in Rückstand. Luka Gajic glich in der 25. zum 1:1 aus, ehe Rion Syla in der 27. und 38. Minute auf 2:1 und 3:1 stellte. Unmittelbar vor der Pause verkürzte der KAC durch Milan Luka Mosser auf 3:2. In der 70. Minute besorgte Max Hannesschläger das 3:3. Zur Pause führten die SAK Amateure 3:2, danach verlagerte sich der Akzent – ganz im Sinne des Trainers – stärker auf Stabilität. Umso mehr schmerzte die Szene kurz vor Schluss, die Hobisch als „tausendprozentige“ Chance beschrieb und die den möglichen Auswärtssieg gebracht hätte.
Als strittig hob Hobisch eine Szene im Strafraum hervor: Aus seiner Sicht wehrte der SAK-Tormann den Ball regelkonform ab, berührte dabei den Gegenspieler, der zu Fall kam – dennoch entschied der Unparteiische auf Elfmeter. „Das war eine Elfmetersituation, die keine war“, fasste er zusammen – ein zusätzlicher Aufreger nach einem ohnehin intensiven Spiel.
Die Rahmenbedingungen blieben nüchtern bewertet: „Die Platzverhältnisse waren okay, die Zuschauer ebenso. Das Spiel selbst war sehr intensiv.“ Inhaltlich betonte Hobisch den Weg mit seiner jungen Truppe und die sichtbaren Fortschritte. In puncto individueller Akzente hob er Luka Gajic hervor, der mit seinem Ausgleich die Wende einleitete. Nach dem 3:3 überwiegt für den Coach die Akzeptanz eines insgesamt gerechten Ergebnisses – verbunden mit dem klaren Ziel, die Entwicklung konsequent weiter voranzutreiben.