In der 1. Klasse Ost setzte sich der SK Kühnsdorf/Klopeinersee gegen den SV Eitweg mit 3:1 durch. Die Heimelf legte vor der Pause die Basis und ließ danach wenig zu. Eitweg kam spät noch heran, die Punkte blieben aber beim Tabellenführer. Gästetrainer Pascal Robert Mörtl sprach von einem verdienten Sieg der Hausherren: "Kühnsdorf war dominant, war besser." Trotz einer energischen letzten halben Stunde reichte es für die Gäste nur noch zum Anschlusstreffer.

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Von Beginn an musste Eitweg anerkennen, dass Kühnsdorf mehr vom Spiel hatte – so schilderte es auch Pascal Robert Mörtl: "Kühnsdorf war dominant, war besser." Nach 23 Minuten lag der Ball erstmals im Eitweger Tor, Mathias Stefan Müller stellte auf 1:0. Die Gäste hielten danach die Partie offen und wollten das knappe Resultat in die Kabine bringen. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte der Moment, den Mörtl als Knackpunkt bezeichnete. In Minute 44 erhöhte Alexander Killar auf 2:0. "Wenn wir mit 1:0 in die Pause gehen, ist immer etwas möglich. So haben wir kurz vor der Halbzeit das 2:0 durch einen Stellungsfehler bekommen. Da waren wir nicht bereit genug, dadurch war das Spiel für mich verloren", sagte der Eitweg-Coach. Zur Pause stand es 2:0 für die Hausherren.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kühnsdorf das aktivere Team und legte nach. In der 60. Minute traf Luka Cerar zum 3:0 – die Vorentscheidung. Mörtl brachte es klar auf den Punkt: "Mit 3:0 war das Spiel eigentlich durch für Kühnsdorf." Ganz aufstecken wollte Eitweg dennoch nicht. Der Trainer lobte die Reaktion seiner Mannschaft ausdrücklich: "In den letzten dreißig Minuten sind wir noch zu der einen oder anderen Torchance gekommen und hätten es noch richtig heiß machen können. Das ist uns leider nicht gelungen, aber die Energie und der Aufwand waren top." Belohnt wurde der Einsatz zumindest mit dem Anschluss: In Minute 73 verkürzte Christopher Rene Mattl auf 3:1. Aus Mörtls Sicht fehlte in dieser Phase vor allem eines: "Mehr Geduld. Wir hätten mehr Geduld haben müssen."
Nach dem Schlusspfiff fand der Eitweg-Trainer ehrliche Worte zum Gegner. "Sie sind als ganze Mannschaft individuell stark, lassen den Ball gut zirkulieren, sind immer in Bewegung, machen damit Räume auf und sind verdienter Tabellenführer in der ersten Klasse", sagte Mörtl über Kühnsdorf. Auch für das Schiri-Team gab es Anerkennung: "Es war eine solide Schiedsrichterleistung." Aus seiner Sicht gab es keine strittigen Situationen. In der Tabelle führt Kühnsdorf die Liga an, Eitweg hält nach 20 Runden bei 20 Punkten und rangiert auf Platz zwölf. Für Eitweg bleibt die starke Schlussphase das Pfund für die nächsten Aufgaben: mehr Geduld, weiter so viel Energie – dann soll der nächste Punktgewinn folgen.