In der 20. Runde der 1. Klasse Ost feierte die SG SV Tainach/SV Haimburg einen 2:0-Heimsieg gegen den SV ASKÖ Sittersdorf. Sebastian Gaber brachte die Heimischen kurz vor der Pause in Front, in Minute 95 machte Nick Alex Pichler alles klar. Trainer Horst Erwin Scheucher sprach von einem „kampfbetonten, intensiven Spiel“ und lobte die Defensive. Sein Kernfazit: „Unser Wille war stärker, wir wollten den Sieg mehr.“

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Beide Mannschaften legten von der ersten Minute an eine robuste Gangart an den Tag. „Ein sehr kampfbetontes, intensives Spiel beider Seiten“, brachte es Horst Erwin Scheucher auf den Punkt. Seine Elf hatte im ersten Durchgang mehr vom Spiel, das bestätigte der Trainer klar: „In der ersten Halbzeit waren wir besser.“ Kurz vor dem Seitenwechsel folgte der Ertrag der Arbeit. In der 42. Minute verwertete Sebastian Gaber einen Ball im Strafraum eiskalt – „er hat den Ball im Sechzehner bekommen, sich gedreht und ins lange Eck abgeschlossen“, schilderte Scheucher. Mit dem 1:0 im Rücken ging es in die Kabinen, die Hausherren hatten sich für ihren Aufwand belohnt.
Mit Wiederbeginn fand Sittersdorf besser in die Partie, ohne dass die Gastgeber die Kontrolle völlig abgaben. „Nach der Pause war es ausgeglichener, das Spiel ist rhythmisch hin und her gegangen“, erklärte der Coach. Der Schlüssel lag für ihn in der Stabilität der Hintermannschaft: „Die Defensive war sehr gut, unsere Abwehrkette funktioniert.“ Auch den Gegner ordnete er ein: „Sittersdorf hat gute Spieler, das weiß jeder – aber die hatten wir gut im Griff.“ Nach vorn blieben Möglichkeiten liegen, daran will man arbeiten: „Im Offensivkombinationsspiel sind noch viele Möglichkeiten offen“, so Scheucher. Dennoch ließ die Heimelf wenig zu und verteidigte das 1:0 über weite Strecken souverän.
Als Sittersdorf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn warf, folgte in der 95. Minute die Entscheidung: Nick Alex Pichler stellte auf 2:0 und machte den Heimsieg endgültig fix. „Unser Wille war stärker, wir wollten den Sieg mehr“, fasste Scheucher den Unterschied zusammen. Ein Sonderlob hatte er auch für das Gespann übrig: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ Der Dreier tut gut, auch mit Blick auf die Tabelle: Die SG steht nach 20 Runden auf Rang 13 (20 Punkte), Sittersdorf ist Achter (28).