In der 20. Runde der 1. Klasse Ost feierte der SV MAWI BAU K&K Küchen Gallizien einen 2:0-Heimsieg gegen Magdalensberg. Nach einer geduldigen ersten Hälfte trafen Samo Kokalj (50.) und David Mochorko (87.) nach der Pause zum verdienten Dreier. Trainer Mario Andreas Petschnig sprach von einem über weite Strecken klaren Auftritt seiner Mannschaft, lobte die Geschlossenheit und die läuferische Leistung bei sommerlicher Wärme – und hielt ebenso fest: Vor dem Tor ist noch Luft nach oben. Zur Pause hatte es noch 0:0 gestanden, erst danach kippte die Partie endgültig in Richtung der Heimischen.

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Der erste Abschnitt blieb torlos, doch aus Sicht der Heimischen stimmte vieles. Mario Andreas Petschnig brachte es nach Abpfiff auf den Punkt: „Über neunzig Minuten war Gallizien spielbestimmend.“ Seine Elf blieb ruhig, suchte Lösungen und fand mit fortlaufender Spielzeit immer besser die Tiefe. Entscheidend war für den Coach der Moment nach Wiederbeginn: „Ausschlaggebend, um auf die Siegesstraße zu kommen, war das 1:0.“ Genau dieser Treffer fiel kurz nach der Pause, nachdem die Heimischen zuvor geduldig geblieben waren. Petschnig hob zudem die körperliche Arbeit seiner Mannschaft hervor: „Heute haben wir die spielerische und die kämpferische Komponente wieder vereinen können. Läuferisch waren wir bei sehr warmen, sommerlichen Temperaturen sehr gut.“
Direkt nach dem Seitenwechsel traf Samo Kokalj in der 50. Minute zum erlösenden 1:0 – der Dosenöffner, den Gallizien gesucht hatte. Von da an ließen die Hausherren hinten wenig zu und blieben vorne dran. Spät setzte David Mochorko den Deckel drauf, sein 2:0 in der 87. Minute entschied die Partie endgültig. Petschnig wollte den Erfolg aber nicht auf Einzelne reduzieren: „Es war eine klassische Mannschaftsleistung. In der Defensive haben wir wenig zugelassen, vorne haben unsere Asse mit David Mochorko und Samo Kokalj das 1:0 beziehungsweise das 2:0 gemacht. Die junge Garde hat sich sehr gut eingebracht und der Partie ihren Stempel aufgedrückt.“ Dass die Abwehr stabil stand und die Offensive geduldig blieb, trug den Sieg über die Ziellinie.
Auch dem Gegner zollte der Gallizien-Coach deutlichen Respekt. „Magdalensberg ist eine sehr physische Mannschaft mit spielerischer Komponente. Sie geben nie auf und gehen über neunzig Minuten Gas. Das hat mir imponiert“, sagte Petschnig. Der Auftritt seiner Elf wirkte abgeklärt und konzentriert. Verbesserungspotenzial sieht der Trainer dennoch: „Die Chancenauswertung könnte besser sein. Wir müssen vor dem Tor noch effektiver werden.“ Mit dem 2:0 schraubt Gallizien sein Punktekonto auf 38 und behauptet Rang zwei, Magdalensberg bleibt mit 31 Zählern im oberen Mittelfeld. Für die kommende Aufgabe ist der Auftrag klar: Stabilität mit mehr Effizienz verbinden – die Basis dafür hat die Mannschaft an diesem warmen Fußball-Nachmittag gelegt.