Spielberichte

Javoric erlöst Mittlern spät: 2:1 in Lavamünd und fünfter Sieg am Stück

SV Lavamünd
ASKÖ Mittlern

In der 1. Klasse Ost hat der ASKÖ Mittlern beim SV Lavamünd ein spätes 2:1 geholt und damit den nächsten wichtigen Dreier eingefahren. Nach zähem Beginn sorgte Doppelpacker Gal Javoric mit einem Treffer in der 88. Minute für die Entscheidung. Zuvor hatte er bereits vor der Pause eröffnet, ehe Robert Franz Kienzl für die Hausherren ausglich. Aus Sicht von Mittlern passte die Geschichte: viel Geduld, dann der Punch – und die laufende Siegesserie hält.

Eckball - Blick von der Eckfahne auf den fliegenden Ball und die Beine des Spielers

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Zäher Start, dann übernimmt Mittlern – Javoric stellt auf 0:1

Beide Teams tasteten sich lange ab, die Partie brauchte, bis sie Fahrt aufnahm. Co-Trainer Oswald Hribernik beschrieb es so: „Es war kein gutes Spiel, vor allem in den ersten fünfzehn, zwanzig Minuten. Dann haben wir mehr das Spielgeschehen übernommen.“ Mit zunehmender Zeit hatte Mittlern mehr vom Spiel – und ging in Minute 31 in Führung. Torschütze: Gal Javoric. Wie das 0:1 zustande kam, fasst Hribernik aus seiner Sicht zusammen: „Das 1:0 wurde mit einem Traumpass aus dem Mittelfeld von Marcel Hober eingeleitet. Den Schuss konnte der Tormann noch parieren. Gal steht dort, wo ein Stürmer stehen muss und staubt ab.“ Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabinen – zur Pause stand es 0:1.

Ausgleich nach Standard, späte Antwort entscheidet die Partie

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die Gastgeber meldeten sich in der 72. Minute zurück: Robert Franz Kienzl stellte auf 1:1. Hribernik ordnete den Ausgleich so ein: „Sie sind durch einen Standard, durch eine Ecke per Kopf zum 1:1 gekommen.“ Am grundsätzlichen Gefühl änderte das bei Mittlern wenig. „Lavamünd hat nicht sehr viel fürs Spiel gemacht. Sie haben uns die Räume überlassen. Es war aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit, bis wir das Siegestor machen“, sagte der Co-Trainer. Und genau dieses Tor fiel spät: In Minute 88 traf erneut Gal Javoric zum 1:2. „Wir wollten den Sieg unbedingt und haben spät den Siegestreffer erzielt“, brachte Hribernik die Schlussphase auf den Punkt.

Wille, Schiri-Lob und ein Blick nach vorne

Für Hribernik lag der Schlüssel klar im Kopf. „Die größte Stärke war der Wille und der Glaube, dass wir das Siegestor erzielen können – dafür sind wir belohnt worden.“ Ganz zufrieden ist er trotz des Auswärtsdreiers nicht: „Im Spielaufbau müssen wir noch präziser werden.“ Lob gab es auch für den Unparteiischen: „Der Schiedsrichter war alleine ohne Assistent und hat das sehr gut gemacht.“

Mit dem Erfolg baut Mittlern seine Serie auf fünf Siege am Stück aus und festigt Rang drei (49 Punkte), Lavamünd steht mit 37 Zählern auf Platz sieben. Der Blick geht nach vorne: „Wir haben jetzt eine Siegesserie von fünf Spielen und wollen am Wochenende den sechsten Sieg einfahren“, sagt Hribernik.

1. Klasse Ost: Lavamünd : Mittlern - 1:2 (0:1)

  • 88
    Gal Javoric 1:2
  • 72
    Robert Franz Kienzl 1:1
  • 31
    Gal Javoric 0:1