Zum Auftakt der 1. Klasse Ost hat SV ASKÖ Sittersdorf gegen ASV St. Margarethen/Lav. mit 3:0 gewonnen und vor allem vor der Pause den Grundstein gelegt. Trainer Bernhard Erich Starz sah den Unterschied nicht nur in den drei Toren, sondern vor allem in der Haltung seiner Mannschaft. "Wir wollten den Sieg einfach mehr", sagte er nach einem Abend, an dem sein Team lange kontrolliert auftrat und ohne Gegentor blieb.

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SV ASKÖ Sittersdorf kam von Beginn an gut in die Partie und setzte genau das um, was sich Bernhard Erich Starz vorgestellt hatte. Der Trainer sprach von einer "sehr, sehr guten" ersten Halbzeit und hob vor allem hervor, dass seine Mannschaft bis zur Pause keinen Torschuss zuließ. Früh kam auch die Belohnung: In der 8. Minute spielte SV ASKÖ Sittersdorf einen gehobenen Ball in die Lücke, Bojan Canacevic legte noch einmal quer und Raphael Markoutz schob zum 1:0 ein. Das 2:0 durch Daniel Lorenzo Ilgovc in der 19. Minute fiel nach einem Angriff über die Seite und einem Stanglpass. Noch vor der Pause ließ SV ASKÖ Sittersdorf einen Elfmeter ungenutzt, setzte aber trotzdem nach: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Joze Kumprej aus rund 35 Metern, weil der Tormann zu weit vor dem Tor stand, zum 3:0.
Für Bernhard Erich Starz war der entscheidende Punkt des Abends allerdings nicht auf eine einzelne Szene zu reduzieren. Der Trainer machte nach dem Spiel klar, worauf er den starken Auftakt zurückführt: "Wir haben eine neue Mentalität in die Mannschaft gebracht. Jeder will gewinnen, jeder kämpft für jeden." Genau darin sah er auch den Unterschied zu den vergangenen Jahren. "An dem haben wir gearbeitet, und ich glaube, dass das der ausschlaggebende Punkt ist, dass jeder für jeden kämpft und dass es endlich eine Mannschaft ist." Zu diesem Bild passte auch die Art, wie SV ASKÖ Sittersdorf gegen den Ball arbeitete. Starz betonte: "Wir spielen mittlerweile sehr gutes Pressing. Wir sind sehr kompakt in der Defensive. Wir lassen wenige Torchancen zu." Dass die Gastgeber ihre Möglichkeiten in der ersten Hälfte gut nutzten und dem Gegner wenig gaben, war für ihn daher kein Zufall, sondern die Folge dieser geschlossenen Leistung.
Nach der klaren ersten Hälfte veränderte sich das Spielbild dann doch noch. Bernhard Erich Starz sagte offen, dass seiner Mannschaft nach der Pause "ein bisschen die Kraft ausgegangen" sei. Gerade dort sieht der Trainer noch Luft nach oben. "Da müssen wir noch aufholen. Das hat man vor allem in der zweiten Halbzeit gesehen, aber da sind wir dabei, daran zu arbeiten." ASV St. Margarethen/Lav. kam nun besser ins Spiel und hatte laut Starz auch seine Chancen, doch diesmal hielt der Tormann von SV ASKÖ Sittersdorf sehr gut und sicherte das Zu-null. Den Gegner bewertete der Trainer trotz der Niederlage positiv: ASV St. Margarethen/Lav. sei "eine gute Mannschaft", habe sich im Sommer gut verstärkt und werde aus seiner Sicht "im vorderen Drittel" landen. So blieb für SV ASKÖ Sittersdorf unter dem Strich ein gelungener Start in die neue Saison – und für den Trainer auch ein persönlicher Zusatzmoment. "Die Mannschaft hat mir heute das schönste Geschenk gemacht", sagte Starz nach seinem 40. Geburtstag.