In der 1. Klasse Ost hat ASK Klagenfurt zum Auftakt gegen SG SV Tainach/HSV Haimburg einen 5:2-Heimsieg geholt, obwohl es zur Pause noch 1:2 stand. Obmann Edin Cikaric sah zunächst einen starken Gegner, am Ende aber eine Partie, die seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel klar in ihre Richtung zog. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel gedreht“, sagte er und brachte damit den Abend auf den Punkt.

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Der Start verlief für ASK Klagenfurt zunächst nach Wunsch. Fabio Marcel Primig-Graf brachte die Hausherren in der 11. Minute mit 1:0 in Führung und sorgte damit früh für die passende Ausgangslage. Danach kam SG SV Tainach/HSV Haimburg aber immer besser in die Partie und drehte das Ergebnis noch vor dem Seitenwechsel. Nick Alex Pichler traf in der 20. Minute zum 1:1 und in der 43. Minute noch einmal zum 1:2. Genau diese erste Hälfte sprach Cikaric nach dem Schlusspfiff auch an. „Der Gegner war in der ersten Halbzeit sehr stark“, sagte der Obmann. Gleichzeitig fiel seine Gesamtbewertung trotzdem positiv aus: „Im Großen und Ganzen war es ganz gut.“
Entscheidend war dann, dass ASK Klagenfurt den Rückstand nach der Pause rasch ausglich und sich damit sofort zurück ins Spiel holte. Fabio Marcel Primig-Graf erzielte in der 54. Minute das 2:2 und leitete damit jene Phase ein, die Cikaric später als den Kern des Sieges nannte. Nur neun Minuten später stellte Patrick Schweizer auf 3:2, in der 73. Minute erhöhte Robert Matic auf 4:2 und in der Schlussminute setzte Dominik Killar mit dem 5:2 den Schlusspunkt. Vier Tore nach der Pause sprechen eine klare Sprache. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel gedreht“, erklärte Cikaric.
Neben dem Ergebnis hob Cikaric vor allem den Zusammenhalt seiner Mannschaft hervor. „Der ganze Zusammenhalt in der Mannschaft passt“, sagte er und nannte damit jenen Punkt, der für ihn an diesem Abend besonders wichtig war. Auch die Einstellung stimmte aus seiner Sicht: „Wir sind motiviert.“ Besonders hervor hob der Obmann den eigenen Kapitän, ohne dabei lange auszuholen: „Unser Kapitän hat eins selber geschossen und zwei vorbereitet. Das war super.“ Diskussionen rund um den Spielleiter wollte er nach dem Schlusspfiff keine aufmachen. „Mit dem Schiedsrichter hat alles gepasst“, meinte Cikaric. Unterm Strich blieb für ASK Klagenfurt damit ein starker Start in die neue Saison und das Schlussfazit des Obmanns passte dazu: „Ich bin sehr zufrieden.“