Zum Auftakt der 1. Klasse Ost hat SV Lavamünd bei Magdalensberg mit 3:0 gewonnen und sich nach eigener Einschätzung erst im Lauf der Partie freigespielt. Sektionsleiter Markus Krusch sprach von einem typischen ersten Spiel nach der Sommerpause, in dem seine Mannschaft zunächst Anlaufzeit brauchte, dann aber immer mehr Kontrolle bekam. Vor allem das 1:0 nach zuvor vergebenen Chancen sei für den weiteren Verlauf entscheidend gewesen.

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Dass SV Lavamünd nicht sofort im Rhythmus war, daraus machte Markus Krusch nach dem Schlusspfiff kein Geheimnis. „Man hat gemerkt, dass es das erste Spiel nach der Sommerpause war“, sagte der Sektionsleiter und erinnerte auch daran, dass es personell einen kleinen Umbruch gegeben habe. Umso wichtiger war aus seiner Sicht der Moment in der 33. Minute, als Florian Findenig die Gäste mit 1:0 in Führung brachte. Genau diesen Treffer bezeichnete Krusch als den wichtigsten Augenblick der Partie. „Dass wir das erste Tor geschossen haben nach vielen vergebenen Chancen, das war wichtig“, sagte er. Das 1:0 fiel nach seiner Schilderung aus einem Standard nach einem Eckball, zur Pause stand damit ein knappes, aber wertvolles 1:0 für SV Lavamünd.
Mit dem Vorsprung im Rücken bekam SV Lavamünd die Partie danach immer besser in den Griff. Krusch fasste die Entwicklung klar zusammen: „Im Laufe des Spiels haben wir es in den Griff bekommen und verdient gewonnen.“ Lange blieb es zwar bei diesem einen Tor Unterschied, doch in der Schlussphase zog seine Mannschaft noch entscheidend davon. In der 74. Minute erhöhte Klemen Ofic auf 2:0. Krusch sprach dabei von einer „schönen Kombination durch die Mitte“, die Ofic gut abschloss. Acht Minuten später war die Entscheidung endgültig gefallen. Beim dritten Treffer sah der Sektionsleiter „einen super Konter“ mit Querlegen, den Thomas Pucher in der 82. Minute zum 3:0 verwertete. So wurde aus einem zunächst offenen Auftaktspiel am Ende ein deutlicher Auswärtserfolg.
Was Krusch an der Leistung seiner Mannschaft besonders gefiel, war weniger ein einzelner Spielzug als die Art, wie SV Lavamünd die Partie angenommen hat. „Die Einstellung hat gepasst“, sagte er knapp, aber deutlich. Gerade in einem ersten Pflichtspiel nach der Sommerpause sagt so ein Satz oft mehr aus als jedes große Lob. Krusch machte damit klar, dass die Basis für den Sieg aus seiner Sicht in der Haltung seiner Mannschaft lag. Den Gegner Magdalensberg ordnete er sachlich ein. Die Heimelf sei „wie erwartet“ aufgetreten, „kämpferisch in Ordnung“, meinte der Sektionsleiter. Für SV Lavamünd bedeutete das, dass man sich den Erfolg sauber erarbeiten musste. Am Ende sprach für Krusch auch deshalb wenig gegen das Resultat, weil seine Mannschaft über den Verlauf hinweg immer stabiler und klarer wurde.
Aus diesem 3:0 nimmt SV Lavamünd für die kommenden Wochen daher mehr mit als nur drei Punkte. Krusch sieht in diesem ersten Auftritt eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. „Die Richtung stimmt“, sagte er und verband das gleich mit einem konkreten Blick nach vorne. Hoffnung macht ihm vor allem, dass die erhoffte Verstärkung in der Offensive mit Klemen Ofic funktionieren kann. Gleichzeitig setzt er darauf, dass die Mannschaft über eine kompakte Defensive weiter überzeugen wird. Genau diese Mischung aus neuer Qualität vorne und einer stabilen Ordnung hinten soll den Kärntnern in den nächsten Runden helfen. Der Auftakt bei Magdalensberg war damit aus Sicht von SV Lavamünd nicht nur erfolgreich, sondern auch ein erster Hinweis darauf, wohin die Reise in dieser Saison gehen soll.