In der 1. Klasse Ost hat ATUS Feistritz/R. am Samstag gegen KAC Juniors 1b mit 3:0 gewonnen und damit einen rundum gelungenen Abend erwischt. Aus Sicht von Obmann Josef Durnik legten die Gastgeber den Grundstein mit einem guten Start und dem frühen 1:0, ehe sie das Spiel kontrollierten und hinten wieder ohne Gegentor blieben. „Solange die Null steht, ist das sehr wichtig“, sagte Durnik nach dem Schlusspfiff.

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Feistritz kam laut Durnik „gleich gut ins Spiel“ und hatte damit früh die Partie auf seiner Seite. Ganz einseitig war die Anfangsphase trotzdem nicht, weil die jungen Gäste immer wieder „ihre Nadelstiche gesetzt“ haben. Gerade deshalb maß der Obmann dem 1:0 in der 10. Minute besonderes Gewicht bei. Christopher Binder traf nach einer Aktion, die Durnik ausdrücklich hervorhob: „Das war super kombiniert, dann eine super Ballannahme und natürlich ein super Schuss.“ Mit dieser Führung konnten die Gastgeber etwas Ruhe hineinbringen, das Tempo phasenweise herausnehmen und dennoch immer wieder zu Möglichkeiten kommen.
Schon vor der Pause habe sich abgezeichnet, dass das Spiel eher in Richtung Heimmannschaft gehe, meinte Durnik, ganz erledigt sei die Sache da aber noch nicht gewesen. „KAC wäre trotzdem immer für ein Tor gut gewesen“, sagte er, auch wenn die Gäste nicht brandgefährlich geworden seien. Umso wichtiger war aus Feistritzer Sicht das 2:0 in der 57. Minute, als Timon Hafner erhöhte. Der Offensivmann legte in der 82. Minute noch einmal nach und schnürte damit den Doppelpack. Besonders der erste Treffer von Hafner gefiel Durnik: „Das war ein Flatterschuss ins kurze Eck, also wirklich super.“ So wurde aus einer kontrollierten Führung am Ende ein klarer 3:0-Heimsieg.
Dass Hafner zweimal traf, freute den Obmann auch aus einem weiteren Grund. Nach seiner Verletzung im Frühjahr sei der Angreifer nun wieder angekommen, und genau das habe man an diesem Abend gesehen. Noch mehr Gewicht legte Durnik aber fast auf die andere Seite des Spiels. „Heute ist Gott sei Dank wieder einmal die Null gestanden“, betonte er. Nach den Gegentoren gegen Magdalensberg sei das ein wichtiger Schritt gewesen. Durnik machte daraus gleich das Grundthema dieses Abends: „Solange die Null steht, ist das sehr wichtig. Dann macht man ein oder zwei Tore oder auch drei.“ Gleichzeitig wollte er den Gegner nicht kleiner reden, als er war. KAC sei „eine junge Gruppe“ und „sicher besser als der Tabellenplatz“, sagte er. Deshalb fiel die Zufriedenheit nach dem 3:0 nicht nur wegen des Ergebnisses groß aus, sondern weil Feistritz vorne getroffen und hinten wenig zugelassen hat.
Ganz ohne Kritikpunkte ging Durnik trotz des klaren Resultats aber nicht nach Hause. „Es gibt immer Verbesserungspotenzial“, sagte er und sprach dabei sowohl die Defensive als auch das Spiel nach vorne an. In manchen Situationen müsse der Ball schneller aus der Gefahrenzone gebracht werden, eher einmal nach vorne als auf engem Raum über wenige Meter. Auch das Nachgehen auf den zweiten Ball soll in den nächsten Wochen stärker forciert werden. Dass die Partie im Großen und Ganzen ruhig verlief und es laut Durnik keine strittigen Szenen gab, passte ins Bild eines souveränen Heimauftritts. Auch mit der Leistung des Unparteiischen gab es für ihn „nichts zu bemängeln“. Unter dem Strich blieb der Obmann deshalb bei einem einfachen, aber klaren Fazit: „Ich bin mit allem zufrieden.“ Mit nun acht Punkten aus fünf Spielen hat Feistritz jedenfalls eine ordentliche Ausgangslage für die nächsten Runden.