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„Wir waren deutlich besser“ – ASK Klagenfurt holt in St. Paul ein 2:0 und bringt die Unterzahl über die Zeit

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ASC St. Paul
ASK Klagenfurt

In der 1. Klasse Ost hat der ASK Klagenfurt am Samstag beim ASC St. Paul mit 2:0 gewonnen und aus Sicht von Obmann Edin Cikaric auch klar verdient angeschrieben. Der Funktionär sprach nach dem Auswärtssieg von einer starken Mannschaftsleistung, stellte den gemeinsamen Zug seiner Elf heraus und brachte seine Einschätzung auf einen einfachen Satz: "Wir waren deutlich besser."

Fußball auf Stadionrasen

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Klagenfurt legt vor und bringt den Vorsprung ins Ziel

Der ASK stellte die Weichen in St. Paul früh auf Auswärtssieg. In der 21. Minute brachte Tomislav Sutalo die Gäste mit 1:0 in Führung, mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel legte Said Djulic nach und erhöhte in der 53. Minute auf 2:0. Direkt danach bekam die Partie aber noch einmal eine andere Note, weil Djulic in der 54. Minute die Rote Karte sah und Klagenfurt damit mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl bestreiten musste. Am Ergebnis änderte das nichts mehr. Die Gäste hielten das 2:0 bis zum Schlusspfiff fest und nahmen damit drei Punkte aus St. Paul mit.

Cikaric hebt den gemeinsamen Zug in der Mannschaft hervor

In der Analyse nach dem Spiel hielt sich Edin Cikaric zwar eher kurz, seine Kernaussage war aber eindeutig. "Wir haben super gespielt", sagte der Obmann des ASK gleich zu Beginn und schob später nach: "Beide waren nicht so schlecht, nur wir waren deutlich besser." Viel ausführlicher musste er aus seiner Sicht gar nicht werden, weil für ihn vor allem der Auftritt der eigenen Mannschaft im Vordergrund stand. Besonders gefallen habe ihm, "dass alle Emotionen da waren und dass wir alle das gleiche Ziel haben". Genau in dieser Aussage steckt auch seine Erklärung für den Sieg: Klagenfurt trat als geschlossene Einheit auf und bekam dafür am Ende das passende Ergebnis.

Auch abseits des Resultats fand Cikaric klare Worte

Neben dem sportlichen Verlauf sprach Cikaric auch das Auftreten des Gegners an. Seine Wahrnehmung fiel dabei deutlich aus, blieb aber klar einer persönlichen Einschätzung zugeordnet. "Sie sollen nicht so oft aggressiv spielen", sagte er über den Gegner. Die Leistung des Schiedsrichters bewertete er dagegen knapp mit "nicht schlecht". Kritik gab es aus seiner Sicht eher an der Seitenlinie des Heimteams. Cikaric meinte dazu: "Der gegnerische Trainer soll sich ein bisschen mehr zurückhalten und Spieler nicht von der Seite beschimpfen." Damit war auch klar, dass für ihn nicht nur das Ergebnis zählte, sondern ebenso, wie die Partie insgesamt geführt wurde.

Drei Punkte, die den ASK im oberen Mittelfeld halten

Für Klagenfurt ist das 2:0 in der zehnten Runde ein Sieg, der in der Tabelle gut tut. Der ASK hält nach zehn Spielen bei 16 Punkten und liegt damit auf Rang fünf, während St. Paul bei 13 Zählern auf Platz neun bleibt. Aus Sicht der Gäste spricht für diesen Auswärtserfolg vor allem, dass sie nach dem zweiten Treffer und der anschließenden Roten Karte nicht mehr ins Wanken gerieten. Cikarics knappe Zusammenfassung passt deshalb gut zu diesem Nachmittag: Klagenfurt ging in Führung, legte nach und brachte den Vorsprung auch mit zehn Mann sauber über die Zeit. Genau das macht dieses 2:0 aus Sicht des ASK zu einem rundum gelungenen Auftritt.

1. Klasse Ost: St. Paul : ASK Klagenfurt - 0:2 (0:1)

  • 53
    Said Djulic 0:2
  • 21
    Tomislav Sutalo 0:1