Hans Peter Wibmer zeigte sich nach dem Auswärtsspiel in der 1. Klasse West hochzufrieden mit der Umsetzung seines Plans. Zwischen SV Gregoritsch Penk/Reißeck und OSK Kötschach-Mauthen entwickelte sich aus seiner Sicht ein taktisch klug geführtes, kampfbetontes Duell. Penk bestimmte phasenweise den Ballbesitz, doch Wibmers Team setzte diszipliniert auf Konter – mit klarer Linie und hoher Effizienz. Die Begegnung endete mit einem 5:2 aus Sicht des OSK, und der Trainer hob hervor, wie konsequent seine Mannschaft nach Ballgewinnen Tempo und Gefahr erzeugte.

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Die Leitplanken waren eng gesteckt – und wurden exakt eingehalten. „Die taktische Vorgabe von mir wurde zu hundert Prozent erfüllt. Das ist aufgegangen“, erklärte Wibmer. Der Ansatz: stabil gegen den Ball, dann schnelles Umschalten. „Penk hatte mehr Ballbesitz und wir haben auf Konter gespielt“, sagte er. Besonders prägend war die Reaktion nach Balleroberungen: „Bei Ballgewinnen spielten wir schnell nach vorne, was uns die Torchancen und die Tore einbrachte.“ Genau diese Geradlinigkeit im Umschaltmoment gab dem Spiel die entscheidenden Impulse.
Wenig Chancen, hohe Ausbeute – so fasste Wibmer die Offensivleistung zusammen: „Wir hatten nicht viele Chancen und die, die wir hatten, haben wir gut abgeschlossen.“ Für Kötschach-Mauthen trafen Nebojsa Markovic, Christoph Schellander und Kristjan Kovacevic, bei Penk zeichnete sich Sebastian Fuchs als Doppeltorschütze aus. Die nüchterne Bilanz passte zur Herangehensweise: Risiko nur dort, wo es Sinn ergibt, und maximale Zielstrebigkeit im Abschluss.
In der Gesamtschau war es – so Wibmer – „taktisch sehr klug gespielt und ein kampfbetontes Spiel“. Standardsituationen spielten aus seiner Sicht keine besondere Rolle: „Nein.“ Auch potenziell strittige Szenen standen nicht im Fokus: „Nein.“ Für die nächste Aufgabe sah der Coach keinen Anlass, den Kurs zu verändern: „Nein, eigentlich nicht. Nicht wirklich.“ Sein Fazit: klare Ordnung gegen den Ball, griffige Konter – und ein Plan, der konsequent umgesetzt wurde.