Schwierige Platzverhältnisse, viel Engagement – und am Ende ein souveräner Heimsieg: Siegfried Mödritscher, Sportlicher Leiter von ESV Admira Villach, ordnet das Duell mit dem Magdalener SC in der 1. Klasse West ein. Sein Team geriet nach einem eigenen Lapsus in Rückstand, blieb jedoch ruhig und drehte die Partie in einer intensiven zweiten Hälfte – getragen von einem klaren Chancenplus und zwei Treffern nach Eckbällen. Strittige Szenen blieben aus; die Zuschauer sahen ein körperbetontes Spiel auf holprigem Untergrund und eine selbstbewusste Admira, die nach der Pause zulegte.

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Mödritscher betonte die Gelassenheit seiner Mannschaft trotz frühem Rückstand: „Wir sind durch einen eigenen Lapsus in Rückstand geraten, aber ruhig geblieben. Der Trainer hat eine gute Ansprache gehalten: ohne Stress weiterspielen, weil wir einfach die bessere Mannschaft waren. So sind wir auch in die zweite Hälfte gegangen und haben genauso weitergespielt – die Folge waren die Tore.“ Zur Pause stand es 0:1 (Torschütze: Christoph Erlacher), am Ende hieß es 5:1 (Torschützen: Marco Kudler (2), Julian Pinter, Daniel Brandauer, Lukas Gössl) – eine zweite Halbzeit, die den Admira-Kurs eindrucksvoll bestätigte.
Die Admira erspielte sich über die gesamte Partie zahlreiche Möglichkeiten. Mödritscher fasst das Chancenverhältnis zusammen: „In der ersten Hälfte hatten wir drei, vier Hundertprozentige, in der zweiten sechs, sieben. Der Gegner hatte drei.“ Auch im Ballbesitz sah er Vorteile auf Seiten seines Teams: „Im Großen und Ganzen spiegelt das den Verlauf wider. Es ging hin und her, aber mit mehr Spielanteilen auf unserer Seite.“ Den Unterschied machten nach der Pause zudem die ruhenden Bälle: „Wir trafen nach zwei Eckbällen zweimal. Defensiv standen wir bei Standards gut und ließen nichts zu.“
Die Rahmenbedingungen waren alles andere als einfach: „Aufgrund der Platzverhältnisse war das erste Spiel schwierig, der Untergrund noch etwas holprig. Für die Zuseher war es dennoch spannend, körperbetont und – dafür – spielerisch sehr okay.“ Lob fand Mödritscher auch für die Leitung auf dem Feld: „Der Schiedsrichter war sehr gut positioniert. Es gab keine strittigen Aktionen, die ausschlaggebend gewesen wären.“ Den Schwung will die Admira mitnehmen: „Die nächste Aufgabe ist auswärts gegen einen schwierigen Gegner, der in der Tabelle vor uns steht. Wir haben uns im Winter punktuell verstärkt und gehen in jedes Spiel mit der Einstellung, dass wir es gewinnen wollen – so werden wir es auch anlegen.“