In der 1. Klasse West richtet Rene Petschnig, Obmann von FC Lurnfeld, den Blick entschlossen auf das Frühjahr. „Man soll weiterhin mit uns rechnen – wir werden 100 Prozent unserer Leidenschaft auf dem Platz zeigen“, sagt er. Nach einer Hinrunde mit starkem Start und einer schwierigeren Phase gegen Ende wegen Verletzungen und Ausfällen soll nun der nächste Schritt gelingen: im Aufstiegsrennen zur Unterliga bis zum Schluss mitzumischen. Lurnfeld überwintert auf Rang fünf; zuletzt wechselten sich Punktgewinne und Rückschläge ab. Zugleich setzt der Klub bewusst auf junge Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs und auf gezielte Verstärkung. Der Tenor: Der interne Glaube ist hoch, das Umfeld trägt mit – und das Team will die enge Tabellensituation im Frühjahr für sich drehen.

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Rene Petschnig fasst die Saisonhälfte so zusammen: Der Start war stark, getragen von Motivation und Kampfgeist, ehe Verletzungen und Ausfälle den Flow bremsten. Dennoch blieb der Einsatz hoch, der dritte Platz sei „sicherlich ein harter Kampf bis zum Schluss“.
Die jüngsten Ergebnisse spiegeln die Wellenbewegung: ein 1:3 gegen OSK Kötschach-Mauthen, danach ein 2:2 beim SK Kirchbach, gefolgt von einem 0:0 gegen den SV Baldramsdorf, einem überzeugenden 4:1 gegen den SV Spittal 1b und zuletzt ein 2:1 bei der TSU Ainet. In Summe steht Lurnfeld auf Platz fünf – dicht dran an den oberen Rängen. Im Frühjahr will das Team „Vollgas“ geben, um im Aufstiegskampf mitzumischen.
Personell sieht Rene Petschnig das Team „aktuell sehr gut aufgestellt“, mit einer wichtigen Ausnahme: „Leider müssen wir im Frühjahr auf Michael Grischenig verzichten.“ Abseits dieses Ausfalls rechnet Lurnfeld mit einem weitgehend fitten Kader zum Re-Start, sofern die Vorbereitung verletzungsfrei bleibt. Bewegung gab es auch auf der Zugangsseite: Ein externer Neuzugang aus Linz stieß zur Mannschaft.
Besonders ins Auge sticht der Mut zum eigenen Nachwuchs: Zwei Talente wurden in die Kampfmannschaft hochgezogen und haben sich „von Anfang an super in die Mannschaft gefunden“, einer von ihnen glänzte in den Vorbereitungsspielen bereits mit Toren. Diese Achse aus Rückkehrern, einem frischen Impuls von außen und hungrigen Eigenbauspielern bildet den Kern der Lurnfelder Frühlingshoffnung.
Die Stimmung beschreibt der Obmann als „sehr gut“. Ein Trainingslager habe die Kameradschaft zusätzlich gestärkt. Ein Schlüssel liegt für ihn in der Arbeit von Bernhard Marktl: „Unser Trainer hat die Mannschaft sehr gut strukturiert und motiviert.“ Auch die Konkurrenz hat der Klub im Blick. Besonders anerkennend äußert sich Rene Petschnig über Gitschtal: Bewundernswert sei, „dass man auf so lange Zeit den Schwung mitnimmt“ und unmittelbar um den Aufstieg mitspielt. Genau diese Konsequenz will Lurnfeld nun selbst auf den Platz bringen – mit hoher Trainingsintensität, klaren Rollen und der Bereitschaft, enge Spiele im eigenen Sinne zu entscheiden.
Die Botschaft an die Anhänger ist unmissverständlich: „Wir werden Gas geben und natürlich dafür sorgen, dass wir am Ende der Saison wieder in der Unterliga eine Rolle spielen.“ Rene Petschnig verbindet das mit einem Dank und einer Einladung: Man hoffe „weiterhin auf die volle Unterstützung unserer Fans und Zuseher“ und freue sich, wenn im Frühjahr viele kommen. Mit dieser Rückendeckung, einem nahezu kompletten Kader sowie frischem Schwung aus dem Nachwuchs und von außen soll aus der guten Grundlage ein starkes Frühjahr werden – mit der klaren Ansage des Obmanns: „Man soll weiterhin mit uns rechnen.“