Ein intensives Duell in Kärnten prägte die Stimmung nach dem Auftritt des SV Gregoritsch Penk/Reißeck gegen den SV Baldramsdorf in der 1. Klasse West. Trainer Antun Miskovic sprach von einem verdienten 2:1, hob den großen Einsatz seiner Mannschaft hervor und ärgerte sich lediglich über das Gegentor nach einem Freistoß. Gleichzeitig betonte er die Vielzahl ungenutzter Möglichkeiten in der Schlussphase – zufrieden mit der Leistung, aber mit klaren Ansprüchen an die Effizienz für die nächsten Wochen.
Im direkten Rückblick überwogen bei Antun Miskovic Erleichterung und Zuversicht. „Wir haben gekämpft und die Partie verdient gewonnen“, bilanzierte er, fügte aber an: „Zum Schluss hatten wir noch zwei, drei Hundertprozentige, die wir vergeben haben. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft.“ Seine Zusammenfassung macht deutlich, wie er die Kräfteverhältnisse einordnet: Penk/Reißeck gab über weite Strecken den Ton an, ohne jedoch sämtliche Chancen in Zählbares umzumünzen; Baldramsdorf kam nur selten gefährlich durch.
Der eine Makel, den der Trainer herausstellte, war das Gegentor nach ruhendem Ball: Ein Stellungsfehler führte zum Ausgleich. Zuvor hatte Kapitän Martin Kummer die Heimelf in der 35. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Die Gäste glichen noch vor der Pause aus: Stefan Resinger markierte in Minute 44 das 1:1 – jener Treffer fiel nach dem angesprochenen Freistoß. Nach dem Seitenwechsel fand Penk/Reißeck erneut die passende Antwort: In der 66. Minute traf Dominik Eder zum 2:1 und stellte die Weichen endgültig auf Heimsieg.
Bei den Personalien wurde Miskovic deutlich: „Bei uns war sicher Florian Fuchs stark – er hat als Innenverteidiger seine Rolle richtig gut gespielt – und natürlich unser Kapitän Martin Kummer.“ Von strittigen Szenen berichtete der Trainer nicht; er sah eine faire Partie. Auch das Umfeld passte zum positiven Fazit: „Das Wetter hat gepasst, die Zuschauer waren in Ordnung. Ich kann mich nicht beschweren.“
Für die kommenden Wochen gab er die Marschrichtung vor: „Wir haben ein Ziel: nach vorne schauen – Partie für Partie.“