Spielberichte

„Das 2:1 war der Dosenöffner“ – Admira beendet die Saison mit Heimsieg

Admira Villach
TSU Ainet

Zum Abschluss der 1. Klasse West feierte der ESV Admira Villach einen 2:1-Heimerfolg gegen den TSU Ainet. Nach einer torlosen ersten Hälfte legte die Admira kurz nach der Pause vor, Ainet glich aus, ehe Brandauer den Deckel draufmachte. Sportlicher Leiter Siegfried Mödritscher spricht von einem offenen Sommerkick, einem ungewöhnlichen Torhütertausch und einer starken Rückrunde – und sieht sein Team nach dem entscheidenden 2:1 „klar überlegen“.

Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Offener Schlagabtausch bis zur Pause

Die Partie stand von Beginn an unter besonderen Vorzeichen. „Es ist um nichts mehr gegangen – letztes Spiel, beide ersatzgeschwächt“, schilderte Siegfried Mödritscher, sportlicher Leiter der Admira. Was folgte, war eine flotte, aber ausgeglichene erste Hälfte. „Über die neunzig Minuten war es von Anfang an ein Hin und Her“, so Mödritscher, der eine frühe Topchance seiner Elf hervorhob: „In der zwölften Minute haben wir durch Brandauer eine Riesenchance, die nicht reingeht.“ Auf der Gegenseite notierte er „Halbchancen“ für Ainet. Weil beiderseits die letzte Präzision fehlte, ging es – verdient, wie Mödritscher betonte – mit 0:0 in die Kabinen. „Es war ein sehr fairer Sommerkick“, fasste er die ersten 45 Minuten zusammen, ohne den Gegner oder den Schiedsrichter kritisieren zu müssen.

Pinter trifft, Ainet gleicht – Brandauer setzt den Schlusspunkt

Nach dem Wechsel nahm die Begegnung sofort Fahrt auf. In der 48. Minute brachte Julian Pinter die Admira 1:0 in Front, ehe Mario Ganeider Ainet in Minute 62 zurück ins Spiel holte. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Daniel Brandauer stellte in der 75. Minute auf 2:1. Aus Sicht des Sportchefs kippte damit die Balance endgültig: „Wir machen gleich nach der Pause das 1:0, dann der Ausgleich, und nach unserem 2:1 ging es nur mehr in eine Richtung. Das 2:1 war der Dosenöffner.“ Danach, so Mödritscher, „waren wir klar überlegen, hatten Chance nach Chance und hätten das Score auch noch in die Höhe schrauben können“. Am Ende blieb es beim 2:1 – „ein verdienter Sieg“, wie er betonte.

Ungewöhnlicher Tormann-Plan, fairer Ausklang und ein klarer Ausblick

Ein Detail, das den Saisonausklang besonders machte, lieferte die Admira bei der Torhüterfrage. „Unser eigentlicher Tormann hat nicht im Tor begonnen, sondern der junge, 16‑jährige David Brandauer. Philipp ist vorne gestartet und ist erst zur Pause ins Tor gegangen“, erklärte Mödritscher den speziellen Plan für den letzten Spieltag. Dass die Partie ohne Hektik blieb, passte ins Bild: „Es war ein sehr fair geführtes Spiel. Der Schiedsrichter war okay, da gibt’s nichts auszusetzen.“ Als größte Stärke nannte er weniger ein einzelnes Detail als die Haltung seiner Mannschaft: „Die Gelassenheit und die Geschlossenheit. Wir haben in der Rückrunde nur ein einziges Spiel verloren, das gibt Selbstvertrauen – trotz sehr junger Elf.“ Für die kommenden Wochen ist der Fahrplan klar: „Jetzt zweieinhalb Wochen Pause, dann Vorbereitung. Die Mannschaft bleibt zu 95 Prozent zusammen. Unser Ziel ist, vorne mitzuspielen und weiter viele Junge aus der U17 in die Kampfmannschaft zu bringen.“

1. Klasse West: Admira Villach : TSU Ainet - 2:1 (0:0)

  • 75
    Daniel Brandauer 2:1
  • 62
    Mario Ganeider 1:1
  • 48
    Julian Pinter 1:0