In der 1. Klasse West hat FC Lurnfeld den Magdalener SC mit 3:0 besiegt und damit auch eine heikle Phase im Spiel souverän überstanden. Trainer Bernhard Marktl sah seine Mannschaft vom Anpfiff weg klar vorne und hob vor allem hervor, dass sein Team nach der Roten Karte nicht den Faden verlor. Die Gastgeber spielten weiter mutig nach vorne und machten den Unterschied trotz Unterzahl deutlich.

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Schon der Beginn sprach aus Sicht der Hausherren klar für Lurnfeld. Ivan Glavic brachte die Gastgeber in der 11. Minute mit 1:0 in Führung, und diese frühe Führung passte genau zu dem Bild, das Bernhard Marktl nach dem Spiel zeichnete. „Wir waren klar die bessere Mannschaft“, sagte der Trainer knapp, aber deutlich. Dann kam in der 19. Minute die Szene, die der Partie eigentlich eine andere Richtung hätte geben können: Ulrich Didyk sah Rot. Lurnfeld musste also früh mit einem Mann weniger weitermachen, ging mit dieser Zäsur aber bemerkenswert ruhig um. Statt sich nur noch zurückzuziehen, blieb die Mannschaft im Spiel und suchte weiter ihre Lösungen nach vorne.
Der wichtigste Punkt war für Marktl aber nicht einmal die frühe Führung, sondern die Reaktion danach. „Dass wir auch nach der roten Karte nicht aufgehört haben, Fußball zu spielen, war heute der wichtigste Moment“, erklärte er. Gerade deshalb ordnet er den Auftritt trotz Unterzahl als besonders sauber ein. Ivan Glavic erhöhte in der 30. Minute auf 2:0, und auch dieses Tor sah Marktl als Folge davon, dass seine Mannschaft den vorhandenen Platz gut nutzte. Er sprach von „schön herausgespielten Situationen“ und machte damit klar, dass die Treffer aus seiner Sicht gut vorbereitet waren. Zur Roten Karte selbst sagte er: „Sie war schon etwas fragwürdig, aber auch vertretbar.“ Den Spielausgang stellte er dadurch aber nie in Frage.
Nach dem 2:0 zur Pause blieb das Bild nach dem Seitenwechsel gleich. Lurnfeld ließ sich durch die Unterzahl nicht aus der Bahn bringen und legte in der 54. Minute nach, als Karl Jancsik das 3:0 erzielte. Für Marktl war genau das der Beleg dafür, wie stabil seine Mannschaft an diesem Tag auftrat. „Auch mit zehn Spielern waren wir klar die bessere Mannschaft und haben verdient und souverän gewonnen“, sagte er. Den Gegner sah er nicht auf Augenhöhe, wichtiger war ihm aber der Blick auf die eigene Leistung: weiter Fußball spielen, den Platz nutzen und die Kontrolle behalten. Mit dem Heimsieg untermauert Lurnfeld auch die Tabellenführung und hält nach sieben Runden bei 21 Punkten. Der Auftritt war aus Sicht des Trainers deshalb mehr als nur ein klarer Erfolg, weil seine Mannschaft selbst nach dem frühen Rückschlag bei ihrer Linie blieb.