Spielberichte

Gehaltener Elfmeter als Knackpunkt: Magdalener SC bringt das 1:0 über die Zeit

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
Magdalener SC
TSU Ainet

In der 1. Klasse West hat der Magdalener SC das Kellerduell gegen die TSU Ainet mit 1:0 gewonnen. Trainer Dragan Kunic sah keine spielerisch starke Partie, sondern vor allem viel Kampf. Entscheidend war aus seiner Sicht nicht nur das Tor von Ivan Pravdic, sondern vor allem ein gehaltener Elfmeter kurz nach der Führung, der dem Spiel eine klare Richtung gab.

Fußballspieler mit Ball in Bewegung

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Viel Kampf, wenig Spielfluss von Beginn an

Dass es an diesem Nachmittag kein schönes Fußballspiel werden würde, hatte sich für Kunic früh abgezeichnet. Der Trainer ordnete die 90 Minuten sehr nüchtern ein und sagte: "Es war eine ganz schwere Partie von beiden Seiten. Man hat gesehen, dass beide Mannschaften unten in der Tabelle stehen. Es war viel Kampf und nicht so viel Spiel." Genau so entwickelte sich die Begegnung dann auch. Magdalener hatte am Ende zwar das bessere Ende für sich, doch Kunic sprach bewusst nicht von einer glänzenden Vorstellung, sondern von einer umkämpften Aufgabe, in der beide Mannschaften mit einfachen Mitteln arbeiteten und in erster Linie dagegenhielten.

Pravdic trifft früh, dann wird die Szene im Strafraum zentral

Den entscheidenden Treffer erzielte Ivan Pravdic in der 17. Minute, und dieses 1:0 hatte Bestand bis in die Pause und später auch bis zum Schlusspfiff. Für Kunic lag der eigentliche Knackpunkt aber direkt danach. "Nach dem 1:0, ein oder zwei Minuten später, gab es Elfmeter für den Gegner. Unser Tormann hat super gehalten. Das war der entscheidende Moment im Spiel", sagte er. Damit war für den Magdalener Coach klar, welche Szene das Spiel am stärksten beeinflusst hat. Wie die Situation entstand, schilderte er mit einem tiefen Ball auf einen Stürmer, einem herauskommenden Tormann und einem Zusammenprall zweier Spieler, an dessen Ende es Strafstoß gab. Dass dieser Ball nicht zum Ausgleich führte, war aus seiner Sicht der Moment, der seinem Team den knappen Vorsprung sicherte.

Disziplin als größtes Plus und ein seltenes Zu-null

Weil spielerisch nicht alles zusammenlief, rückte Kunic nach dem Schlusspfiff vor allem die Ordnung seiner Mannschaft in den Vordergrund. "Wir waren wenigstens ein bisschen diszipliniert und haben zu null gespielt. Ich glaube, das war das erste Mal in dieser Saison", meinte der Trainer. Gerade dieser Punkt hatte für ihn sichtbar Gewicht, weil Magdalener in einer engen und zähen Partie eben nicht nur den Vorsprung verteidigte, sondern auch ohne Gegentor blieb. Auch über den Gegner sprach Kunic respektvoll und ohne große Wertungen. "Ainet war auch diszipliniert. Es war einfach ein Kampfspiel", sagte er. Selbst zum Unparteiischen hatte der Trainer nichts auszusetzen: "Der Schiedsrichter war in Ordnung, es hat alles gepasst." So blieb am Ende vor allem ein knapper, hart erarbeiteter Heimsieg stehen, der für Magdalener in der aktuellen Tabellensituation vor allem wegen der drei Punkte und des seltenen Zu-null-Spiels zählt.

1. Klasse West: Magdalener SC : TSU Ainet - 1:0 (1:0)

  • 17
    Ivan Pravdic 1:0