Der Tauernwind prägte die Partie – am Ende stand dennoch ein klares Resultat: In der 2. Klasse A setzte sich die SG Sportunion Matrei/Lokomotive Matrei 1b gegen URC Thal/Assling 1b mit 3:0 durch, zur Pause hieß es 1:0. Für Thomas Fresser fiel das Fazit eindeutig aus: "Das Endergebnis war gerecht, wobei der Tauernwind der Spielverderber war." Er hob die Disziplin seiner jungen Mannschaft und den starken Auftritt seines Torhüters hervor, sprach von einem cleveren Auftritt nach der Pause .

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"Thal konnte in der 1. Halbzeit mit dem Tauernwind den Sack nicht zumachen, unsere junge Mannschaft hat sehr gut verteidigt. Vor allem unser Tormann hielt die Null", erklärte Fresser. Der Knackpunkt kam unmittelbar vor dem Seitenwechsel: In der 45. Minute fiel die 1:0-Führung (Torschütze: Fabian Presslaber). Auch die Leitung blieb Thema – mit positivem Tenor: "Der Schiri hat eine gute Leistung gebracht und war der Unauffälligste auf dem Rasen."
Der Matreier Schlussmann rückte vor der Pause mit mehreren Paraden in den Mittelpunkt – bei diesem Tauernwind eine echte Prüfung. "Er hat immer wieder gute Aktionen gezeigt; bei diesem Wetter hatte er natürlich ein schweres Los", so Fresser. Nach der Pause agierte Matrei effizient: In der 67. Minute erhöhte die Heimelf auf 2:0 (Torschütze: Philipp Wibmer), in der 82. Minute setzte sie den Schlusspunkt zum 3:0 (Torschütze: Matrei Torhütter Adrian Wibmer krönnte seine Leistung auch noch mit einem Tor.
Zur Herangehensweise sagte der Coach: "Matrei Lok hat in der 1. Halbzeit sehr gut verteidigt, in der 2. Halbzeit konnten wir spielerisch den Sack zumachen." Beim Ballbesitz sah er kein klares Übergewicht: "Über beide Hälften gesehen war es 50:50." Den Gegner ordnete er ein: "Thal/Assling hat eine sehr junge Mannschaft mit einem sehr guten Trainer und zählt zu den stärksten Teams der 2. Klasse A." Personell musste Matrei improvisieren: Drei Spieler vielen verletzt aus, einer gesperrt der eine oder andere war beruflich verhindert. Gleichzeitig steht die Entwicklung im Fokus: "Mit dem Kunstrasenplatz haben wir beste Bedingungen – nach der guten Vorbereitung waren schon spielerische Akzente zu sehen."