Stefan Stemberger sah gegen Sillian 1b mit seiner SG Virgen/Prägraten eine Partie, die bis zur letzten Minute offen blieb. Der Co-Trainer sprach von einem intensiven Auf und Ab, einem insgesamt ausgeglichenen Duell mit gleich verteilten Chancen und Spielanteilen – und davon, dass am Ende das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite lag. Der Rahmen: die 2. Klasse A. Zudem betonte er die gezeigte Moral.

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Ein Kräftemessen ohne lange Ruhephasen: So lässt sich diese Begegnung aus Sicht von Stemberger zusammenfassen. „Es war ein Auf und Ab – bis zur letzten Minute“, sagte er und unterstrich, wie eng das Match verlief. Auf dem Platz machten zunächst die Gäste auf sich aufmerksam: In der 11. Minute traf Julian Fuchs zum 0:1. Die SG antwortete noch vor der Pause, als Laurin Berger in Minute 38 zum 1:1 ausglich. Als vieles bereits nach einer Punkteteilung aussah, schlug Laurin Berger in der Nachspielzeit erneut zu und stellte in der 92. Minute auf 2:1. Auch bei Ballbesitz und Kontrolle sah Stemberger keine klaren Vorteile: „Es war ebenfalls ziemlich ausgeglichen.“ Den Ausschlag gab am Ende Entschlossenheit – und, wie er offen einräumte, das nötige Quäntchen Glück.
Die Tonlage nach Abpfiff war konstruktiv-kritisch. Stemberger hob die Geschlossenheit hervor: „Die Mannschaft hat heute wirklich Moral gezeigt – wenn jeder für jeden das bisschen mehr läuft, sind wir in der Lage, enge Spiele zu ziehen.“ Zugleich blieb er nüchtern: „Verbesserungen gibt es immer.“ Als Mann des Spiels nannte er Dylan Biesheuvel – ein Hinweis darauf, dass in einem weitgehend balancierten Match individuelle Momente den Unterschied ausmachen können.
Stemberger verwies auch auf erschwerte Rahmenbedingungen: „Wir hatten heute zwei gesperrte Spieler – einmal Gelb-Rot, einmal Gelb – und leider auch einen Verletzten, der für längere Zeit ausfällt.“ Umso höher sei die Reaktion des Kaders zu bewerten, der die personellen Lücken mit Einsatzbereitschaft schloss. Für den Gegner fand er klare Worte des Respekts: „Eine sehr stark auftretende, gut organisierte Mannschaft.“
Unterm Strich stand ein intensives, enges Spiel – von der frühen Gästeführung über den Ausgleich bis zum späten Punch durch Doppeltorschütze Laurin Berger.