Spielberichte

„Das 1:0 war der Dosenöffner“ – gelungener Auftakt für SG Sportunion Matrei/Lokomotive Matrei 1b

SG Sportunion/Lokomotive Matrei 1b
SG Greifenburg/Weissensee 1b

In der 2. Klasse A ist der SG Sportunion Matrei/Lokomotive Matrei 1b ein klarer Auftakt gelungen. Gegen SG SV Greifenburg/SC Weissensee 1b stand am Ende ein 4:0, das laut Trainer Thomas Fresser vor allem nach dem Führungstor auf die Heimseite kippte. Eine windige erste Hälfte machte die Partie zunächst schwer, nach der Pause hatte seine Mannschaft dann deutlich mehr vom Spiel.

Mehrere Fußbälle auf Rasen

Foto: Pixabay

Der Wind bremst die Partie, Abilov trifft vor der Pause

Die Begegnung brauchte zunächst Anlaufzeit, auch weil die äußeren Bedingungen eine größere Rolle spielten als sonst. Thomas Fresser brachte das nach dem Schlusspfiff sehr einfach und treffend auf den Punkt: "In der ersten Hälfte war der Dauerwind ein Spielverderber." Aus seiner Sicht konnte der Gegner daraus aber kein Kapital schlagen. "SG SV Greifenburg/SC Weissensee 1b hat den Wind nicht nutzen können", sagte der Trainer. So blieb die Partie in dieser Phase zwar schwierig, aber für die Gastgeber kontrollierbar. Den entscheidenden Schritt setzte dann Eldar Abilov, der in der 18. Minute das 1:0 erzielte. Mehr Tore fielen bis zur Pause nicht mehr, sodass es mit einer knappen, aber wichtigen Führung in die Kabinen ging. Für Fresser war genau dieser Moment bereits von großer Bedeutung: "Mit dem 1:0 war natürlich ein Dosenöffner da, danach ist das Spiel auf unsere Seite gekippt."

Nach dem Seitenwechsel zieht die Heimelf davon

Nach der Pause änderte sich das Bild dann deutlicher. Fresser erklärte, dass der Wind in der zweiten Hälfte etwas weniger geworden sei und seine Mannschaft dadurch mehr ins Spiel fand. "In der zweiten Hälfte war der Wind ein bisschen weniger und wir haben das Spiel gemacht", sagte er. Genau daraus entwickelte sich dann auch der klare Endstand. Wieder war es Eldar Abilov, der in der 66. Minute auf 2:0 stellte und damit die Führung ausbaute. Nur zwei Minuten später legte Samuel Benedikt Berger das 3:0 nach, womit die Partie endgültig in eine klare Richtung lief. Den letzten Treffer setzte Luca Timo Presslaber in der 88. Minute zum 4:0. Besonders einen Mann hob Fresser nach dem Spiel heraus: "Eldar Abilov war der überragende Spieler. Er hat zwei Tore geschossen und eines aufgelegt." Damit war auch klar, wer an diesem Nachmittag herausragte.

Viel Lob für die eigene Leistung, aber auch ein klarer Hinweis

Der deutliche Sieg war für Fresser trotzdem kein Anlass, nur auf das Ergebnis zu schauen. Er sprach offen darüber, was seiner Mannschaft gut gelungen ist, aber auch darüber, was noch sauberer werden muss. "Unsere größte Stärke waren heute die spielerischen Aktionen. Wir waren lauffreudig und zweikampfstark", sagte der Trainer. Gerade diese Mischung habe den Unterschied ausgemacht, nachdem die Partie in der ersten Hälfte noch schwer in Gang gekommen war. Gleichzeitig verwies er darauf, dass das 4:0 nicht bedeute, dass defensiv alles perfekt gewesen sei. "SG SV Greifenburg/SC Weissensee 1b hatte die eine oder andere Chance. Da müssen wir genauer stehen, sonst kann so ein Gegner auch ein Tor machen", meinte Fresser. Den Gegner beschrieb er als "teilweise sehr junge Mannschaft mit ein paar routinierteren älteren Spielern". Auch für den Unparteiischen fand er lobende Worte: "Der Schiedsrichter war sehr unauffällig und hat das Spiel sehr gut geleitet. Dafür, dass er ohne Linienrichter ausgekommen ist, war das eine tadellose Leistung." So bleibt für die SG Sportunion Matrei/Lokomotive Matrei 1b zum Auftakt der 2. Klasse A ein klarer Heimsieg, der sportlich deutlich ausfiel, in der Analyse des Trainers aber trotzdem nicht ohne mahnenden Unterton blieb.

2. Klasse A: SG SU/Lok Matrei 1b : Greifenburg/Weissensee 1b - 4:0 (1:0)

  • 88
    Luca Timo Presslaber 4:0
  • 68
    Samuel Benedikt Berger 3:0
  • 66
    Eldar Abilov 2:0
  • 18
    Eldar Abilov 1:0