In der 2. Klasse A hat URC Thal/Assling 1b am Samstag gegen SK Grafendorf mit 3:0 gewonnen und dabei laut Trainer Christian Schneider genau das gezeigt, was er sehen wollte: Spielfreude, Kontrolle und viel Druck über die gesamten neunzig Minuten. Zur Pause stand es noch knapp 1:0, doch nach dem zweiten Treffer war für Schneider klar, dass die Partie endgültig auf die Seite seiner Mannschaft kippen würde.

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Christian Schneider sah seine Mannschaft von Beginn an in der besseren Rolle. "Meiner Meinung nach waren wir von Anfang an feldüberlegen und die bessere Mannschaft", sagte der Trainer nach dem Heimsieg. Ganz so einfach, wie es das Endergebnis vielleicht vermuten lässt, war es für ihn aber gerade in der ersten Hälfte nicht. Schneider sprach von schwüler Luft und heißem Wetter, das die Partie anstrengend machte. Trotzdem ließ URC Thal/Assling 1b den Ball nach seinen Worten gut laufen und kam immer wieder zu Möglichkeiten. Der erste Treffer fiel dann kurz vor der Pause: In der 43. Minute brachte Felix Gasser URC Thal/Assling 1b mit 1:0 in Führung. Schneider schilderte die Szene so, dass ein Innenverteidiger aus rund 35 Metern abzog, der Tormann den Ball nicht festhalten konnte und Felix Gasser zur Stelle war. Dass es beim 1:0 blieb, bedeutete für ihn aber noch keine Vorentscheidung. "Solange das zweite Tor nicht fällt, ist es immer ein Spiel auf Messers Schneide", sagte Schneider und verwies darauf, dass eine Standardsituation oder eine Unachtsamkeit jederzeit für den Ausgleich hätte reichen können.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild aus Sicht des Trainers ähnlich. URC Thal/Assling 1b hatte weiter mehr vom Spiel, war das aktivere Team und belohnte sich dann auch deutlicher. In der 65. Minute erhöhte erneut Felix Gasser auf 2:0, nur drei Minuten später legte Felix Gasser mit seinem dritten Treffer des Tages das 3:0 nach. Schneider hob nach dem Spiel hervor, dass aus seiner Sicht alle drei Tore wichtig waren. Zum zweiten Treffer meinte er zwar: "Vielleicht war es Abseits, ich bin mir nicht sicher", wollte daraus aber kein großes Thema machen. Viel wichtiger war ihm, dass auch dieses Tor schön herausgespielt war. Dasselbe sagte er über das 3:0. Mit dem Doppelschlag nach der Pause war die Sache für ihn entschieden. "Ab dem 2:0 war ich mir sicher, dass das Spiel in unsere Richtung geht", sagte Schneider. Genau in dieser Phase machte sich aus seiner Sicht bemerkbar, dass seine Mannschaft das Spiel kontrollierte und konsequent am Drücker blieb.
Besonders zufrieden war Christian Schneider mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft auftrat. "Die größte Stärke war in der Spielfreude", erklärte er. Der Plan sei gewesen, den Ball laufen zu lassen und den Gegner viel arbeiten zu lassen. Gerade im Heimspiel habe URC Thal/Assling 1b diesen Vorteil genutzt. "Wir sind sehr heimstark", sagte der Trainer, "wir haben das wirklich tadellos und teilweise sehr schnörkellos runtergespielt." Schneider vergaß dabei aber auch nicht zu erwähnen, dass SK Grafendorf aus seiner Sicht ersatzgeschwächt war und sich trotzdem "sehr, sehr bemüht" habe. Auch deshalb ordnete er den Sieg nicht leichtfertig ein. Gleichzeitig blieb er bei aller Zufriedenheit kritisch. Vor allem in der Chancenverwertung sah er noch Verbesserungspotenzial. Schneider sprach von vier Pfostenschüssen und davon, dass seine Mannschaft "die ein oder andere Situation besser lösen" müsse. Dann, so seine klare Einschätzung, könne URC Thal/Assling 1b ein solches Spiel auch höher gewinnen.
Zum Schluss legte Christian Schneider Wert darauf, nicht nur über Taktik, Tore und Chancen zu sprechen, sondern die gesamte Gruppe hervorzuheben. URC Thal/Assling 1b trat diesmal laut Trainer "nur" mit 14 Spielern an, obwohl im Kader normalerweise 19 oder 20 Spieler dabei seien könnten. Umso wichtiger war für ihn, dass auch die Einwechselspieler ihren Teil beitrugen. "Es war eine tolle Leistung von allen Spielern. Auch die Einwechselspieler haben geliefert", sagte Schneider. Dahinter steckt für ihn ein klarer Gedanke: "Wir müssen einfach verstehen, dass wir nur als Mannschaft gut sind." Genau dieses Miteinander will er mitnehmen. Der 3:0-Erfolg soll kein Ausreißer bleiben, sondern die Basis für die nächsten Wochen. Schon im kommenden Spiel gegen Dynamo Dölsach möchte URC Thal/Assling 1b an diese Leistung anknüpfen. Schneiders Botschaft dazu war schlicht und passend nach einem überzeugenden Heimauftritt: weitermachen, zusammenhalten und den eingeschlagenen Weg fortsetzen.