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„Die frühen Tore haben uns geholfen“ – URC Thal/Assling 1b feiert souveränes 6:0

Dynamo Dölsach
Thal/Assling 1b

In der 2. Klasse A hat URC Thal/Assling 1b am Sonntag bei FC Dynamo Dölsach einen klaren 6:0-Auswärtssieg gefeiert. Trainer Christian Schneider machte nach dem Schlusspfiff vor allem die starke Anfangsphase und den hohen Druck seiner Mannschaft als Schlüssel aus. „Die frühen Tore haben uns geholfen“, sagte er, und genau das war in dieser Partie schon sehr früh zu sehen.

Spieler hilft einem Mitspieler beim Lösen eines Krampfs

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Fünf Tore vor der Pause legen den Grundstein

Die Gäste waren von Beginn an das aktivere Team und stellten die Weichen schon in den ersten Minuten auf Sieg. In der 6. Minute brachte Matteo Kraler URC Thal/Assling 1b mit 1:0 in Führung, nur fünf Minuten später legte derselbe Spieler das 2:0 nach. Schneider sprach danach von einer klaren Überlegenheit seiner Mannschaft und erklärte den Start so: „Wir waren von Anfang an spielerisch und auch feldüberlegen, und die frühen Tore haben uns geholfen.“ Beim ersten Treffer habe es laut dem Trainer ein Abstimmungsproblem in der heimischen Viererkette gegeben, das Kraler konsequent nutzte. Auch dem zweiten Tor sei ein Fehler im Spielaufbau vorausgegangen, den die Gäste aber erst einmal erzwingen mussten. In der 14. Minute erhöhte Julian Pondorfer auf 3:0. Noch vor der Pause schraubten Stefan Webhofer in der 28. Minute und David Bürgler in der 42. Minute das Ergebnis auf 5:0. Damit war das Spiel zur Halbzeit praktisch entschieden.

Schneider sieht Laufbereitschaft, Pressing und viel Kontrolle

Für Christian Schneider lag der Unterschied nicht in einer einzelnen Szene, sondern im Gesamtauftritt seiner Mannschaft. „Ich würde keine einzelne Szene rausnehmen. Es war die Laufbereitschaft und der Wille, und dadurch haben wir die frühen Tore erzwungen“, sagte der Trainer. Genau diesen Eindruck nahm er aus der ganzen ersten Halbzeit mit, in der seine Mannschaft nach seiner Einschätzung alles im Griff hatte. Er sprach von einem sehr kontrollierten Auftritt, von viel Bewegung ohne Ball und davon, dass der Gegner kaum in Zweikämpfe gekommen sei. Auch mit Ball gefiel ihm die Leistung: Seine Mannschaft habe ruhig gespielt, den Ball laufen lassen und die Räume gut genutzt. Dass der Pausenstand bereits 5:0 lautete, passte deshalb aus seiner Sicht zum Spiel. „Bis zur Halbzeit war es eine ganz tolle Halbzeit“, sagte Schneider, der seine Mannschaft an diesem Tag insgesamt „über neunzig Minuten“ als souverän und sehr stark einstufte.

Nach der Pause flacht die Partie ab, der Eindruck bleibt trotzdem deutlich

Ganz zufrieden war Schneider trotz des klaren Ergebnisses nicht mit allem, was nach dem Seitenwechsel passierte. Er sagte offen, dass das Spiel in der zweiten Halbzeit etwas abgeflacht sei und seine Mannschaft sich „vielleicht ein bisschen zurückgenommen“ habe. Das sei der Punkt, den er seiner Elf auch ankreiden müsse, „weil man sollte eigentlich immer weiterspielen, wenn man gut drauf ist“. FC Dynamo Dölsach kam nach seiner Einschätzung besser aus der Kabine, ein echtes Comeback-Thema wurde die Partie aber nicht mehr. Stattdessen blieb der Gesamteindruck klar auf Seiten der Gäste. Den Schlusspunkt setzte in der 82. Minute ein Eigentor von Christian Mietschnig zum 0:6. Schneider meinte sogar, mit etwas mehr Glück hätte der Sieg noch höher ausfallen können. Gleichzeitig hob er hervor, dass auch die Einwechselspieler ihren Teil beitrugen und in der zweiten Halbzeit noch zu Möglichkeiten kamen. „Die ganze Mannschaft hat überzeugt“, sagte er, und genau dieses Kollektiv war für ihn der größte Pluspunkt.

Auch Lob für den Gegner und den Schiedsrichter, der Blick geht schon weiter

Bei aller Deutlichkeit im Ergebnis fand Schneider auch respektvolle Worte für den Gegner. FC Dynamo Dölsach habe sich bemüht und alles gegeben, sagte er, nur sei seine eigene Mannschaft speziell in der ersten Halbzeit klar überlegen gewesen. Den Torhüter der Heimischen nahm er trotz einzelner Fehler im Spielaufbau sogar ausdrücklich in Schutz, weil dieser nach der Pause mehrere Bälle stark gehalten habe. Auch rund um die Spielleitung gab es für ihn nichts zu beanstanden. „Der Schiedsrichter hat eine ausgezeichnete Leistung gemacht“, sagte Schneider und sprach von einer ruhigen, souveränen Leitung ohne Aufreger. Für URC Thal/Assling 1b bedeutet der 6:0-Erfolg jedenfalls einen starken Auftritt am dritten Spieltag. Mit sieben Punkten aus drei Partien steht die Mannschaft an der Spitze der Tabelle. Schneider wollte den Sieg dennoch nicht größer machen als nötig. Seine Botschaft für die nächsten Tage war klar: freuen, kurz durchschnaufen und dann weiterarbeiten. „Die Mannschaft zählt und alle sind wichtig“, sagte er vor dem nächsten Heimspiel.

2. Klasse A: Dynamo Dölsach : Thal 1b - 0:6 (0:5)

  • 82
    Eigentor durch Christian Mietschnig 0:6
  • 42
    David Bürgler 0:5
  • 28
    Stefan Webhofer 0:4
  • 14
    Julian Pondorfer 0:3
  • 11
    Matteo Kraler 0:2
  • 6
    Matteo Kraler 0:1