In der 2. Klasse B bereitet sich Mario Ladinig, Trainer des SV Draschitz, auf das Frühjahr vor – mit viel Optimismus und einem etwas verstärkten Kader. Nach einer stabilen Hinrunde und einem sechsten Tabellenplatz betont Ladinig die Geschlossenheit seiner Mannschaft und blickt zuversichtlich auf die kommende Frühjahrsaison. Seine Aussagen zeichnen ein Team, das mit neuer Energie und klarem Fokus aus der Winterpause kommt: einige Neuzugänge, frischer Schwung auf den Außenbahnen und im Sturm und ein klares Ziel, im Frühjahr den nächsten Schritt setzen sowie die Top 5 ärgern.

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Ladinig zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung seines Teams: „Besonders gut funktioniert hat die Zusammenarbeit mit der Mannschaft und den Funktionären. Wir haben einige Neuverpflichtungen getätigt und die Mannschaft noch breiter aufgestellt.“
Zugleich räumt er ein, dass dem SV Draschitz am Ende der Hinrunde „ein bisschen die Luft ausgegangen“ sei, obwohl die letzten vier Spiele vor der Winterpause nicht verloren wurden. In Erinnerung blieben drei Unentschieden in Serie sowie ein Heimsieg kurz davor. Diese Serie sorgte dafür, dass Draschitz mit 20 Punkten eine solide Basis in der Tabelle hält.
Mit den neuen Spielern hat sich Draschitz gezielt verstärkt. „Wir haben die Außenbahnen mit zwei sehr guten Jungen verstärkt“, verriet Ladinig. Besonders wichtig ist ihm der Teamgedanke: Einzelspieler will er nicht hervorheben, vielmehr betont er das Kollektiv, das im Frühling erneut geschlossen auftreten soll. Unterstützt wird Ladinig nun von Michael Lamprecht, seiner früheren „rechten Hand“ aus der gemeinsamen U17-Zeit in Velden.
Lamprecht hilft einmal pro Woche beim Training. Für den Coach ein wichtiger Zugewinn: „Bei einem Kader von 20 Leuten brauchen wir einen zweiten Mann, um gezielt zu trainieren und Stehzeiten im Training zu vermeiden.“
Ein Blick zurück zeigt, dass Draschitz gerade gegen Spitzenteams Lehrgeld zahlte: „Gegen die Top fünf haben wir leider nur drei Punkte gemacht. Das überragende Spiel war ein 1:1 gegen Feffernitz, aber die stärkste Mannschaft im Herbst war für mich eindeutig SV Seeboden aus dem Spitzenfeld.“ Das spricht für eine realistische Selbsteinschätzung – und dafür, dass Ladinig genau weiß, wo seine Mannschaft ansetzen muss. Während manche Gegner früher in die Vorbereitung starteten, steht Draschitz nun wie geplant im Aufbau.
Ladinig bleibt gelassen: „Wir haben erst am Montag mit dem Training begonnen. Die Stimmung ist ausgezeichnet.“ Zwar fehlen noch drei Spieler, die sich parallel in der Eishockeysaison befinden, doch der Trainer zeigt Zuversicht, dass sie bald ins Mannschaftstraining einsteigen. Sein Motto zum Auftakt ins Frühjahr fasst er klar zusammen: „Wichtig ist, dass wir regelmäßig arbeiten – die Ergebnisse kommen dann von alleine.“ Es liegt an den Spielern wie gut das Frühjahr wird sagt Ladinig den ich bin bereit.
Mario Ladinig richtet zum Schluss den Blick nach vorne – und an die Zuschauer: „Ich hoffe, dass uns wieder so viele Zuschauer unterstützen wie im Herbst.“ Der Trainer sieht sein Team im Aufschwung, der Kader ist größer und homogener als zuvor.
Der Wunsch des Trainers ist bescheiden, aber ambitioniert: zum Saisonende ein einstelliger Platz und ein guter Start. Nach einem Herbst ohne Niederlage in den letzten vier Spielen und einem klar verbesserten Teamgeist scheint dieses Ziel realistisch. Ladinig blickt zuversichtlich nach vorn: „Wir werden hart arbeiten und versuchen, eine ähnlich gute Frühjahrsaison zu absolvieren. Wir geben unser Bestes!“