In der 2. Klasse B blickt Martin Slunka, Sektionsleiter von ASKÖ Bodensdorf, auf eine Hinrunde voller Stabilität und Entwicklung zurück. Der Klub steht nach fünf ungeschlagenen Partien in Serie auf Rang fünf und geht mit Optimismus in die Rückrunde. Slunka spricht über die Veränderungen im Kader, darunter den Abgang von Lukas Moser, einen Rückkehrer im Winter und die wichtige Rolle von Kapitän Maximilian Wenerich. Für ihn ist klar: Die Mannschaft hat sich zu einem geschlossenen, charakterstarken Team entwickelt, das die Zuschauer mit leidenschaftlichem Fußball mitreißen will.

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Die Bodensdorfer Serie zuletzt ohne Niederlage – darunter Siege gegen SV Stockenboi und SV Obermillstatt sowie Remis gegen FC Rennweg, BSV Bad Bleiberg und Draschitz – zeugt von gewachsener Geschlossenheit. „Zu Beginn hat die Mannschaft gebraucht, um zusammenzuwachsen“, erklärt Slunka, „aber zum Schluss ist daraus eine homogene Gruppe geworden.“
Mit 22 Punkten aus 13 Spielen hat sich der Klub im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Der positive Lauf spiegelt laut Slunka die konsequente Arbeit im Verein wider: Führungsspieler übernehmen Verantwortung, Neuzugänge sind schnell angekommen.
Dennoch muss ASKÖ Bodensdorf im Winter einen wichtigen Abgang verkraften: Lukas Moser wechselte zum Tabellenführer – „ein bisschen schmerzlich“, wie Slunka betont. Gleichzeitig setzt er Vertrauen in Dejan Kecanovic einen Rückkehrer, der bereits in der Saison 2023/24 für Bodensdorf aktiv war und nun als erfahrener Führungsspieler Stabilität geben soll. „Wir hoffen, dadurch wieder Stabilität zu bekommen und an die bisherigen Leistungen anschließen zu können“, so der Sektionsleiter. Zudem hinterließen die Neuen Dominik Stichauner, Gottfried Gallob und Christian Bacher früh einen positiven Eindruck und fanden rasch ins Kollektiv.
Ein Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Kapitän Maximilian Wenerich, der zuletzt ausgefallen war. Seine Rolle habe er „auch abseits des Spielfelds sehr gut wahrgenommen“, sagt Slunka. Hoffnung macht die Rückkehr von Luca Stichaller, der nach langer Pause wieder im Mannschaftstraining steht.
Auch Neuzugang und Jungstar Bastian Prislan soll die Mannschaft in der Rückrunde verstärken. Slunka sieht das Team auf einem guten Weg: „Ich hoffe, dass es der Mannschaft hilft, wenn Führungsspieler ihre Rollen klar wahrnehmen und unser Legionär David Basta seine Abschlussstärke wieder findet.“ Veränderungen im Vereinsumfeld stehen ebenfalls bevor – bei der Jahreshauptversammlung am 17. März werden einige Vorstandsposten neu besetzt, während der Trainer im Amt bleibt.
Slunka hob einen Liga-Konkurrenten als besonders starken Gegner hervor, der eine „überragende Hinrunde“ gespielt habe, zuletzt jedoch etwas ins Straucheln geraten sei. Mit Blick auf die kommenden Wochen betont er, dass Bodensdorf mit Begeisterung und attraktiven Leistungen für das Publikum auftreten wolle. „Wir wollen in der Frühjahrssaison die Fans mit tollen Auftritten begeistern und unsere Ziele nach oben schrauben.“ Perspektivisch peilt der Klub die Top drei in der nächsten Saison an. Mit dieser Mischung aus Bodenständigkeit und Ambition geht ASKÖ Bodensdorf in eine entscheidende Frühjahrssaison – mit der Chance auf den Sprung in die Spitzengruppe.