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„Ich kann aus dem Vollen schöpfen“ – SV Rapid Feffernitz bleibt im Aufstiegsrennen auf Kurs

SV Feffernitz

In der 2. Klasse B sorgt Trainer Mario Oliver Kerschbaumer mit dem SV Rapid Feffernitz derzeit für Furore. Der Klub liegt nur einen Punkt hinter Spitzenreiter SV Treffen und befindet sich in bestechender Form: fünf Siege in Serie, zuletzt ein klarer 5:0-Erfolg gegen ASKÖ St. Egyden, sprechen eine deutliche Sprache. Im Gespräch zeigt sich Kerschbaumer zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft, beschreibt eine eingespielte, ehrgeizige Truppe und einen Verein, der nach einer konstant starken Hinrunde selbstbewusst in die entscheidende Saisonphase geht.

Fußball mit Sternen-Design auf Rasen

Foto von Daniel Norin auf Unsplash

Stabile Form und geschlossene Mannschaftsleistung

In den letzten Wochen ließ Feffernitz kaum etwas anbrennen: Gegen den FC Rennweg gewann die Mannschaft 1:0, anschließend folgte ein 5:2-Sieg bei Rothenthurn 1b. Danach beeindruckte das Team mit einem 5:1 gegen den SV Stockenboi und einem 7:0 bei den Seeboden Juniors 1b, ehe gegen ASKÖ St. Egyden beim 5:0 endgültig alles zusammenpasste.

Für Kerschbaumer ist diese Serie kein Zufall: „Wir sind halbwegs gut gestartet, hatten eine kurze Leistungsschwankung, aber dann hat sich die Mannschaft gefunden. Sie haben sehr brav zusammengespielt, und deswegen stehen wir jetzt dort, wo wir sind.“

Eingespielter Kader und mannschaftliche Geschlossenheit

Trotz der starken Form blieb das Team unverändert. Kerschbaumer betont: „Ich bin stolz, dass der Kader gleich geblieben ist. Wir brauchen keine Verstärkungen – das muss mit diesem Kader reichen.“ Diese Stabilität zahlt sich aus, denn der Trainer kann derzeit auf jeden Spieler zählen: „Ich habe keine Verletzten, ich kann aus dem Vollen schöpfen.“

In der Mannschaft herrscht laut Kerschbaumer eine ruhige, gelassene Stimmung – alle freuen sich auf das Training, die Atmosphäre sei ausgesprochen positiv. Besonders hebt der Trainer die Charakterstärke seines Teams hervor: „Ich habe sehr viele gute Charaktere in der Mannschaft, und ich bin froh, dass ich die habe.“

Blick nach vorn im engen Aufstiegsrennen

In der Tabelle liegt Feffernitz mit 35 Punkten auf Rang zwei, nur knapp hinter Treffen mit 36 Punkten. Im Gespräch wird deutlich, dass der Coach den Fokus nicht verliert. Beeindruckt zeigt sich Kerschbaumer von der Ausgeglichenheit der Liga: „Jeder Gegner war auf seine Weise stark. Die einen kämpferisch und mit Moral, andere technisch oder mit absolutem Siegeswillen – das hat mir imponiert.“

Für die kommenden Wochen wünscht sich der Trainer vor allem Gesundheit und Kontinuität: „Ich hoffe, dass meine Jungs das Ganze verletzungsfrei rüberbringen und wir Spaß und Freude am Fußball haben.“

Mit dieser Mischung aus Gelassenheit und Entschlossenheit geht der SV Rapid Feffernitz in die entscheidende Phase – in Schlagdistanz zur Spitze und mit dem festen Glauben, dass der eingeschlagene Weg stimmt.