Ein Start ins Frühjahr, der Nerven zeigte: Im Duell zwischen SV Rapid Feffernitz und BSV Bad Bleiberg in der 2. Klasse B ordnete Trainer Mario Oliver Kerschbaumer die Partie als typisches Frühjahrsauftaktspiel ein. Beide Teams wirkten zu Beginn nervös, geprägt von weiten Bällen und Fehlpässen, ehe nach rund 30 bis 35 Minuten Ruhe und Struktur einkehrten. Sein Team hatte dabei ein leichtes Plus an Kontrolle – gefühlt etwa 60:40 – und verwertete die Möglichkeiten zunehmend konsequent. Am Ende stand ein 8:1, die Begegnung blieb fair und geordnet.

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Der Trainer verortete die zähe Anfangsphase klar im Kontext des Frühjahrsauftakts. Dazu sagte er: "Wir spielen grundsätzlich immer im gleichen System. Es war die erste Frühjahrspartie, die Nervosität war spürbar, und wir haben eine Weile gebraucht, bis wir das richtig umgesetzt und auf den Platz gebracht haben."
Nach rund einer halben Stunde fand seine Mannschaft zunehmend in die Abläufe – von der Hektik hin zu mehr Besonnenheit und Fußball.
Zur Effizienz lieferte Kerschbaumer eine klare Chronologie: "In der ersten Halbzeit haben wir zahlreiche Chancen vergeben, dann aber zwei Tore gemacht. Nach der Halbzeit haben wir die erste Möglichkeit in ein Tor verwandelt, anschließend wieder ein paar Topchancen vergeben – und zum Schluss die Treffer nachgelegt." Passend dazu sein Eindruck vom Ballbesitz: ein kleines Übergewicht und damit mehr Kontrolle, etwa 60:40.
Bei ruhenden Bällen blieb der Ertrag aus, auch wenn Möglichkeiten da waren: "Nach Standardsituationen hatten wir ein, zwei gute Chancen, konnten daraus aber leider kein Kapital schlagen." Ein besonderes Lob gab es für die Leitung: "Die Schiedsrichterin hat wirklich alles im Griff gehabt, es war ein geregeltes und faires Spiel. Das hat gepasst – von beiden Mannschaften." Für die kommende Trainingswoche setzte der Coach klare Schwerpunkte: "Wir arbeiten an Ballkontrolle, Ballsicherheit und spielspezifischen Situationen."