Spielberichte

Reinhard Maier (SC Landskron 1b): „Wir arbeiten intensiv – das trägt Früchte“ nach 3:2 gegen SV Rapid Feffernitz

SC Landskron 1b
SV Feffernitz

Zwischen SC Landskron 1b und SV Rapid Feffernitz entwickelte sich ein intensives Kräftemessen, in dem Reinhard Maier Ruhe und Zuversicht ausstrahlte. In der 17. Runde der 2. Klasse B betonte der Landskron-Trainer den Ertrag harter Arbeit und bewertete den 3:2-Heimsieg auf Nachfrage als gerecht: „Absolut.“ Inhaltlich rückte er weniger das Resultat als vielmehr das angriffslustige Auftreten beider Seiten in den Mittelpunkt. Maier lobte die Platzverhältnisse als „super“ und die Zuschauer als „perfekt“. Standards seien seiner Einschätzung nach nicht spielentscheidend gewesen – die Intensität und das kollektive Arbeiten seiner Mannschaft überwogen für ihn.

Blauer Fußball und blauer Fußballschuh

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash

Atmosphäre und Rahmen als Rückenwind

Die Beschreibung der äußeren Bedingungen fiel eindeutig positiv aus. Maier hob die sehr guten Platzverhältnisse hervor und sprach von einer perfekten Unterstützung von den Rängen – ein Rahmen, der zur hohen Intensität auf dem Feld passte. Ohne in Details zur Schiedsrichterleistung oder zu einzelnen Entscheidungen abzuschweifen, zeichnete er ein Bild von einer fair geführten Partie ohne größere Aufreger. Diese Ruhe im Umfeld korrespondierte mit der Gelassenheit, die der Trainer ausstrahlte: Der Eindruck eines fokussierten Teams, das von klaren Abläufen profitiert, zog sich wie ein roter Faden durch seine Einordnung der Begegnung.

Der SV Rapid Feffernitz erwischte den besseren Start in die Partie und ging in der 11. Minute durch Kevin Neuhold mit 0:1 in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SC Landskron 1b deutlich verbessert und drehte innerhalb kurzer Zeit die Partie: Rene Hermann Hochmaier sorgte in der 57. Minute für den Ausgleich, ehe Kristian Aleksandar Gligorijevic in der 66. Minute auf 2:1 stellte. Nur wenige Minuten später erhöhte Lucio Noah Prettenthaler (72.) auf 3:1 und brachte seine Mannschaft scheinbar auf die Siegerstraße. Zwar konnte Kristian Rozman in der 82. Minute für den SV Rapid Feffernitz noch auf 3:2 verkürzen, doch mehr war für die Gäste nicht mehr drin. Am Ende blieb es beim 3:2-Erfolg für den SC Landskron 1b.

Spielcharakter: beidseitige Torgefahr, kaum Einfluss durch Standards

Auf die Frage nach den gefährlichsten Aktionen beider Mannschaften verweist Maier auf ein stetiges Offensivspiel: „Das Angriffsspiel von Feffernitz sowie von meiner Mannschaft war immer gegeben. Beide Mannschaften waren sehr torgefährlich.“ Zugleich relativiert er die Bedeutung ruhender Bälle: „Standards waren keine herausragenden.“ Während manche Partien über Freistöße oder Ecken kippen, sah er den Schlüssel dieses Duells im offenen Spiel und in der Arbeit gegen den Ball. Kontroverse Momente? „Nein.“ Dass der Pausenstand von 0:1 am Ende in ein 3:2 mündete, ordnete er nicht als glückliche Fügung ein, sondern als Ergebnis einer konsequenten Leistung, die über 90 Minuten trug.

Ausblick und Akzente: Arbeit, die Früchte trägt

Das Leitmotiv des Trainers bleibt die Entwicklung seiner Mannschaft. „Wir arbeiten seit längerer Zeit intensiv und das trägt jetzt Früchte für die nächsten Spiele.“ Dieses Statement bildet den Kern seines Ausblicks: Was auf dem Platz sichtbar wurde, soll nun in den kommenden Wochen Stabilität geben. Beim Blick auf individuelle Akzente verzichtete Maier auf eine längere Liste und hob besonders den Tormann hervor. Die Botschaft dahinter: Geschlossenheit vorne wie hinten, gepaart mit entscheidenden Einzelaktionen – aber ohne die Leistung als Zufallsprodukt zu verkaufen. Seine Einordnung nach dem 3:2 bleibt nüchtern und wertschätzend: beidseitige Torgefahr, wenig Diskussionsstoff, klare Fortschritte aus harter Arbeit.

2. Klasse B: Landskron 1b : Feffernitz - 3:2 (0:1)

  • 82
    Kristian Rozman 3:2
  • 72
    Lucio Noah Prettenthaler 3:1
  • 66
    Kristian Aleksandar Gligorijevic 2:1
  • 57
    Rene Hermann Hochmaier 1:1
  • 11
    Kevin Neuhold 0:1