Im Duell der 2. Klasse B beim SV Ideal Wohnbau Treffen zeigte Martin Koreiman mit ASKÖ St. Egyden ein couragiertes Auftreten. Gegen den Tabellenführer hielt seine Elf lange stark dagegen, am Ende setzte sich jedoch die Effizienz der Gastgeber durch – 1:4 aus Sicht der Gäste. „Wir wollen mit der gleichen Intensität weiterspielen und im Spiel nach vorne etwas effizienter werden“, betonte Koreiman. Der Ton blieb respektvoll – inklusive Gratulation an Treffen und Ostergruß.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Koreiman schilderte einen nervösen Start mit Wirkungstreffer gegen sein Team: „Nach nervösem Beginn von uns mit einem unglücklichen Gegentor sind wir eigentlich recht gut ins Spiel gekommen, haben dann in der ersten Hälfte spät den Ausgleich geschossen.“ Der frühe Nackenschlag trug die Handschrift von Felix Kollinger, der zum 0:1 traf (21.). Noch vor dem Seitenwechsel meldete sich St. Egyden zurück: Semjon Jauk glich kurz vor der Pause zum 1:1 aus (43.) – passend zur Einschätzung des Trainers, dass seine Elf nach Startproblemen in die Partie gefunden hatte.
In einer Partie „hüben wie drüben“ mit Möglichkeiten auf beiden Seiten ordnete Koreiman das Chancenverhältnis ein: „Ja, es gab hüben wie drüben Torchancen. Treffen hatte in Summe doch ein paar Chancen mehr.“ Nach Wiederanpfiff kippte die Waage endgültig Richtung Gastgeber: Denny Kudler schnürte binnen Minuten einen Doppelschlag (51., 54.) und stellte auf 1:2 bzw. 1:3, in der Schlussphase legte er das 1:4 nach (72.) – ein kompletter Hattrick innerhalb der zweiten Halbzeit. Bei ruhenden Bällen blieb es insgesamt unspektakulär bis auf einen perfekten Freistoß von Denny Kudler, dem aber ein Foulpfiff vorausging, wo glasklar der Ball gespielt wurde. Das hatte schon große Auswirkungen auf den Spielverlauf, wie der Trainer betonte: „Standardsituationen waren auf beiden Seiten relativ ungefährlich.“ Seine Lehre daraus formulierte er klar: „Ja, wir wollen mit der gleichen Intensität weiterspielen und im Spiel nach vorne etwas effizienter werden.“
Die Rahmenbedingungen strich der Coach positiv heraus: „Die Platzverhältnisse waren perfekt. Die Intensität im Spiel war von beiden Mannschaften sehr hoch. Die Zuschauer waren stets fair.“ Einen Einzelnen wollte Koreiman trotz mannschaftlich starker Phasen nicht hervorheben: „Ich möchte hier keinen hervorheben. Wir haben uns gegen den Tabellenführer sehr lange sehr gut verkauft.“ Zum Abschluss blieb der Ton sportlich-fair: „Ich gratuliere Treffen zum Sieg und wünsche allen frohe Ostern.“