Ein kleiner Platz und schwierige Verhältnisse prägten das Duell des ASKÖ Bodensdorf mit den Seeboden Juniors 1b in der 2. Klasse B. Trainer Mario Pirker sprach nach der 0:1-Niederlage davon, dass am Ende die glücklichere Mannschaft gewann, und lobte das Niveau beider Teams trotz der Bedingungen. Er hob die faire Leitung des Schiedsrichterduos hervor, sah nach der Pause ein Chancenplus seiner jungen Mannschaft – nur das Abschlussglück fehlte.

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Beide Seiten starteten engagiert und suchten früh den Weg zum Tor. In der 11. Minute nutzte Bodensdorf eine Ecke: Lukas Rabitsch schaltete im Nachsetzen am schnellsten und traf zum 0:1 aus Seebodner Sicht. Pirker ordnete den Gegentreffer einer flach getretenen Standardsituation zu, bei der seine Elf den Ball nicht entscheidend klären konnte. Danach variierte Seeboden das eigene Spiel, kombinierte sich zu guten Möglichkeiten, während Bodensdorf bei Kontern gefährlich blieb. Zur zweiten Hälfte sagte Pirker: „Es ging weiter hin und her. Ab der Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir sogar ein Chancenplus, nur konnten wir kein Tor erzielen.“
Die ruhenden Bälle prägten den Eindruck des Trainers: „Der Gegner war bei Eckbällen immer gefährlich. Auf dem kleinen Platz kamen die hohen Bälle gut – dennoch hatten wir meist eine Lösung parat.“ Freistöße blieben insgesamt eher harmlos. Die eigenen Stärken sah Pirker im Kombinationsspiel: „Wir haben uns die besten Gelegenheiten aus dem Spiel heraus erarbeitet, gute Aktionen aufgezogen – leider die Chancen nicht verwertet.“
Zum Umgang auf dem Feld fand der Trainer klare Worte: „Das Schiedsrichterduo hat sehr gut gepfiffen, keine Diskussionen aufkommen lassen – die Partie war korrekt geführt von beiden Mannschaften.“ Auch rundherum überwog ein positiver Eindruck: gute Stimmung, ordentliche Kulisse, keine Auffälligkeiten. Einzelne Spieler wollte Pirker nicht herausheben: „Es wäre heute unfair, jemanden besonders zu nennen. Trotz des ausbleibenden Tores haben alle sehr gut gespielt – wir sind eine sehr junge Mannschaft, und niemand ist abgefallen.“ Mit Blick nach vorne bleibt die Botschaft optimistisch: „Wir nehmen viele positive Erkenntnisse mit, haben uns im Vergleich zur Vorwoche klar gesteigert und werden unter der Woche fleißig arbeiten. Beim nächsten Heimspiel wollen wir wieder richtig Gas geben – das Glück wird zurückkommen.“