In der 2. Klasse B setzte sich SV Postwurf Stockenboi am Weissensee mit 3:1 gegen SC Landskron 1b durch. Nach 1:1 zur Pause legten die Hausherren zu und holten die Punkte dank Treffern von Patrick Pichelkastner, Fabian Kalt und Philip Illinger; für Landskron traf Lucio Noah Prettenthaler. Co-Trainer Jochen Lora sprach von einem intensiven Spiel und lobte: „Wir haben unsere Trainingsinhalte endlich umgesetzt.“

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Stockenboi erwischte den besseren Start und legte die Richtung früh fest. Nach acht Minuten stand es 1:0, weil Patrick Pichelkastner beherzt nachsetzte und mit einem platzierten Abschluss vollendete. „Das Spiel war intensiv, und wir haben das heute gut rübergebracht. Wir sind 1:0 in Führung gegangen“, schilderte Co-Trainer Jochen Lora den Auftakt. Die Gäste blieben aber im Spiel und schlugen in Minute 32 zurück: Lucio Noah Prettenthaler nutzte die Gelegenheit und glich zum 1:1 aus. Damit war zur Pause alles offen. Lora ärgerte sich nicht groß, sondern blieb sachlich: Seine Elf habe „relativ gut“ agiert, Landskron aber den nötigen Zugriff gefunden, um mit dem Ausgleich wieder auf Augenhöhe zu sein.
Aus der Kabine kam Stockenboi mit deutlich mehr Wucht. „In der zweiten Halbzeit haben wir noch einmal ein, zwei Gänge draufgeschaltet und dann gewonnen“, sagte Lora. Der Plan trug rasch Früchte: In der 59. Minute führte eine starke Kombination zum 2:1, Fabian Kalt stellte auf 2:1. Lora strahlte: „Das 2:1 war eine super Kombination, die der Kaldi dann abgeschlossen hat. Das hat genau gepasst. So haben wir es im Training gelernt.“ Gemeint war Torschütze Kalt, der die Trainingsmuster auf den Platz brachte. Stockenboi blieb am Drücker und machte die Sache in Minute 71 zu: Philip Illinger besorgte mit dem 3:1 den Schlusspunkt.
Warum es nach der Pause so viel besser lief, erklärte Lora ohne Umschweife: „In der zweiten Halbzeit hat das Zusammenspiel mit den Kurzpässen gut funktioniert.“ Gleichzeitig bleibt der Co-Trainer selbstkritisch: „Luft nach oben haben wir noch in der Defensive. Da können wir noch ein, zwei Schippen drauflegen.“ Lob gab es auch für einen Kollegen aus der eigenen Mitte: „Wir hatten heute einen hervorragenden Spieler, der uns sehr viel Stabilität im Mittelfeld gegeben hat.“ Zum Gegner fand Lora faire Worte und verwies auf dessen Pech: „Für Landskron war das heute ein bissl unglücklich. Ich glaube, zwei ihrer guten Spieler haben sich verletzt, dadurch haben sie nicht ganz in ihr Spiel gefunden.“ Auch die Unparteiischen kamen gut weg: „Die Schiedsrichterleistung war voll okay.“ Unterm Strich steht ein verdienter 3:1-Heimsieg, der im Tabellenkeller gut tut und Rückenwind für die nächsten Aufgaben gibt – mit der klaren Marschroute, die defensive Abstimmung weiter zu schärfen und die starke zweite Halbzeit mitzunehmen.