In der 2. Klasse B hat SV Draschitz am Samstag bei Magdalen 1b mit 3:0 gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren. Trainer Ahmet Pekel sah genau das, was er vor dem Anpfiff gefordert hatte: einen offensiven Beginn, frühe Tore und danach eine Partie, die seine Mannschaft über weite Strecken im Griff hatte. Der Grundstein dafür wurde schon vor der Pause gelegt.

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Pekel machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, worum es ihm an diesem Nachmittag in erster Linie gegangen war. „Wichtig war heute, das Spiel zu gewinnen. Das war unser Ziel: die drei Punkte“, sagte der Draschitz-Trainer. Entsprechend schickte er seine Mannschaft auch ins Spiel. „Wir haben die Mannschaft so eingestellt, dass wir von Anfang an offensiv sind. Wir haben auch offensiv begonnen und Angriffspressing gemacht.“ Genau daraus entwickelte sich dann auch die Partie. Draschitz traf in der 25. Minute durch Fatihhan Pekel zum 1:0, nur drei Minuten später legte Raphael Martinz das 2:0 nach. Für Pekel war das der entscheidende Teil des Nachmittags: „Wir wollten unbedingt früh Tore schießen und das Spiel in der ersten Halbzeit für uns entscheiden.“ Mit dem 2:0 zur Pause war dieser Plan aus seiner Sicht aufgegangen, auch wenn er gleichzeitig meinte, dass seine Mannschaft schon davor noch mehr aus ihren Möglichkeiten hätte machen können.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Draschitz zunächst am Drücker. Schon in der 49. Minute erhöhte Maximilian Proprenter auf 3:0, und spätestens da war die Richtung der Partie klar. Pekel beschrieb die Phase danach offen und ohne große Ausschmückung: „Nach dem 3:0 haben unsere Spieler ein bisschen locker getan. Da haben einige gedacht, 3:0 ist eh schon entschieden.“ Gerade deshalb war ihm wichtig, dass seine Mannschaft in dieser Phase nicht mehr viel riskierte. „Früh genug haben wir die Tore gemacht, dann war das Spiel unter unserer Kontrolle. Wir haben nicht viel riskiert“, sagte er. Ganz zufrieden war er mit der Konsequenz im Abschluss trotzdem nicht. „Wir hätten zur Pause auch 4:0 oder 5:0 führen können“, meinte Pekel, der sein Team im Ballbesitz und im Offensivspiel besser sah, zugleich aber auch betonte, dass weiter gearbeitet werden müsse. Dass am Ende die Null stand, passte für ihn trotzdem ins Bild eines souveränen Auswärtssiegs.
Ein weiterer Punkt war für den Draschitz-Coach mindestens genauso wichtig wie das Ergebnis. Pekel hob nach dem Spiel mehrmals hervor, dass er bewusst jungen Spielern Einsatzzeit geben wollte. „Die jungen Spieler haben heute viele Chancen bekommen. Wir versuchen immer, dass sie langsam reinkommen und wir sie für die Zukunft einbauen, heute haben wir mit drei Unter 19 Spielern in der Startelf angefangen. Dazu passte auch, dass ein 16-jähriger Tormann zwischen den Pfosten stand und ohne Gegentor blieb. „Für ihn war das auch gut. Er hat eine gute Parade gehabt und eine Chance gehalten“, sagte Pekel. Auch personell musste Draschitz umstellen, weil ein Stürmer verletzt fehlte. „Ich habe ein bisschen umgestellt, aber die, die gespielt haben, haben das gut gemacht“, so der Trainer. Dass sein Team zuletzt in Form ist, untermauerte er mit klaren Zahlen: neun Punkte aus den vergangenen drei Spielen und 16 Tore in den letzten vier Partien. „Das ist kein Zufall. Wir arbeiten, wir trainieren und das werden wir weitermachen“, sagte Pekel, der seiner Mannschaft für Einsatz und Auftreten ausdrücklich dankte. Mit nun 15 Punkten will Draschitz diesen Lauf mitnehmen und sich in Ruhe auf die nächste Aufgabe vorbereiten.