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„Wir haben von Anfang an gezeigt, wer der Chef am Platz ist“ – Rennweg holt ein klares 2:0

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SV Sachsenburg
FC Rennweg

In der 2. Klasse B hat SV Sachsenburg dem FC Rennweg am Samstag mit 0:2 den Vortritt lassen müssen. Aus Sicht von Co-Trainer Mario Payer war der Auswärtssieg kein Zufallsprodukt, sondern die Folge eines von Beginn an konzentrierten Auftritts. Vor allem die starke Phase kurz vor der Pause machte den Unterschied, als Rennweg innerhalb weniger Minuten zweimal traf und damit früh für klare Verhältnisse sorgte.

Rote Schalensitze einer Fußballtribüne

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Rennweg übernimmt sofort das Kommando

Viel deutlicher konnte Mario Payer seine Sicht auf diese Partie kaum formulieren. „Wir haben das Spiel von der ersten Minute an richtig dominiert“, sagte der Co-Trainer nach dem Schlusspfiff. Für ihn lag der Grund dafür vor allem in der Art, wie seine Mannschaft gegen den Ball und mit dem Ball gearbeitet hat. „Wir haben dem Gegner keine Räume gegeben. Wir haben unseren Ball laufen lassen, unser Spiel durchgezogen und von Anfang an gezeigt, wer der Chef am Platz ist.“ Rennweg war damit nach Payers Darstellung sofort das aktivere Team und ließ Sachsenburg gar nicht erst richtig in die Begegnung hineinfinden. Gerade im Mittelfeld habe seine Mannschaft sehr kompakt gestanden, dazu die schnellen Spieler gut eingesetzt und sich damit früh die Kontrolle über das Spiel geholt.

Vor der Pause fällt die Entscheidung

Auf der Anzeigetafel schlug sich diese Überlegenheit dann kurz vor dem Seitenwechsel nieder. In der 39. Minute ging Rennweg mit 1:0 in Führung, Michael Kohlmaier nahm sich ein Herz und haut den Freistoß in die Maschen, Payer hob in seiner Schilderung vor allem die Qualität des Abschlusses hervor und sprach von einem „Traumfreistoß aus 25 Metern über die Mauer ins Netz“. Nur zwei Minuten später legten die Gäste nach und machten aus der starken Phase einen Doppelschlag. Das 2:0 durch Marcel Huber gefiel dem Co-Trainer besonders, weil es aus seiner Sicht den Auftritt der ganzen Mannschaft gut zusammenfasste. „Das war ein richtiges Teamtor. Das ist von hinten bis vorne herausgespielt worden, und mit dem letzten Pass in die Tiefe konnten wir Marcel Huber auf die Reise schicken.“ Huber blieb vor dem Tormann ruhig und stellte noch vor der Pause auf 2:0. Für Payer war genau das der entscheidende Abschnitt: „Entscheidend war sicher der Doppelpack zum 2:0 in wenigen Minuten.“

Die Reaktion nach dem letzten Spiel stimmt

Dass Rennweg diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff ins Ziel brachte, passte für Payer ins Gesamtbild eines sehr geschlossenen Auftritts. „Die Einstellung war top“, sagte er und verwies dabei auch auf die Vorgeschichte. Nach dem letzten Spiel sei es „sicher nicht einfach“ gewesen, diese Aufgabe anzugehen, weil der vorige Auftritt „gar nicht gut“ gewesen sei. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass die Mannschaft diesmal genau das auf den Platz brachte, was sie sich vorgenommen hatte. Payer sprach von hoher Laufbereitschaft, von viel Einsatz und davon, dass sein Team das eigene Spiel konsequent durchgezogen habe. „Wir haben mit ein bissl Wut im Bauch gespielt“, sagte er, und genau diese Mischung habe es Sachsenburg schwer gemacht, selbst in einen Rhythmus zu kommen.

Kampfsieg, Willenssieg und ein klarer Fingerzeig

Unterm Strich wollte Payer den Erfolg deshalb nicht nur auf die beiden Tore reduzieren, sondern auf die Haltung seiner Mannschaft über die gesamte Partie hinweg. „Es war ein Kampfsieg und ein Willenssieg von der Mannschaft, und jeder hat wieder über hundert Prozent gegeben“, sagte er. Auch mit der Spielleitung war der Rennweg-Co-Trainer zufrieden. Der Unparteiische habe die Begegnung „ganz tadellos“ geleitet und „es gut gemacht“. Mit dem 2:0 hält Rennweg nach zehn Runden bei 25 Punkten und bleibt in der Spitzengruppe der Liga voll dabei. Aus Sicht der Gäste war dieser Nachmittag in Sachsenburg vor allem deshalb so wertvoll, weil er nach einem schwächeren letzten Auftritt die gewünschte Antwort geliefert hat.

2. Klasse B: Sachsenburg : FC Rennweg - 0:2 (0:2)

  • 41
    Marcel Huber 0:2
  • 39
    Samuel Seebacher 0:1