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„Wir sind dem Ball hinten nachgelaufen“ – Bad Bleiberg verliert gegen Wernberg 1b mit 1:3

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BSV Bad Bleiberg
Wernberg 1b

In der 2. Klasse B musste sich der BSV Bad Bleiberg daheim gegen Wernberg 1b mit 1:3 geschlagen geben. Für Co-Trainer Christopher Köfler war nach dem Schlusspfiff vor allem klar, warum die Partie verloren ging: Im Mittelfeld und läuferisch hatte seine Mannschaft zu wenig Zugriff. Dazu kam, dass Bad Bleiberg laut Köfler „ein bisschen locker in die Partie gegangen“ war und sich damit früh in Schwierigkeiten brachte.

Schiedsrichter macht eine Notiz, hinter ihm liegt der Spielball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Rückstand und lange kein Zugriff

Die Partie nahm aus Sicht der Gastgeber gleich einen unangenehmen Verlauf. Schon in der 6. Minute brachte Nick Uwe Erichsen die Gäste mit 1:0 in Führung, und genau dieser frühe Rückstand passte zu dem Eindruck, den Köfler später schilderte. „Wir haben den Gegner ein bisschen unterschätzt, sind ein bisschen locker in die Partie gegangen, haben keine sauberen Pässe gespielt im Mittelfeld“, sagte der Co-Trainer. Bad Bleiberg fand damit von Beginn an nicht in einen Rhythmus, während Wernberg sich das Spiel so zurechtlegte, wie es der Spielstand vorgab. Bis zur Pause blieb es beim 0:1, doch schon zu diesem Zeitpunkt war aus Sicht der Hausherren erkennbar, wo das Hauptproblem lag. Köfler brachte es klar auf den Punkt: „Verloren gegangen ist das Spiel im Mittelfeld und lauftechnisch.“

Wernberg nutzt seine Phasen, Bleiberg kommt nur kurz heran

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste sofort nach und verschafften sich damit noch mehr Sicherheit. In der 50. Minute traf erneut Nick Uwe Erichsen zum 2:0, womit Wernberg die Partie weiter in die gewünschte Richtung drückte. Köfler sah dabei vor allem die Effizienz des Gegners als Unterschied. „Eigentlich waren alle drei Tore entscheidend, weil sie sich das immer gut ausgespielt haben. Sie waren vorm Tor effektiv“, sagte er. Dass Bad Bleiberg insgesamt nur auf wenige Möglichkeiten kam, sprach er ebenfalls offen an: „Wir haben wenig Torchancen gehabt und dadurch nur ein Tor gemacht.“ Dieses eine Tor fiel in der 72. Minute durch Matic Urbanija, der auf 1:2 verkürzte und seiner Mannschaft noch einmal Hoffnung gab. Lange hielt diese Phase aber nicht an, denn nur eine Minute später stellte Erichsen mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her und machte das 3:1 für Wernberg.

„Der letzte Wille“ fehlte – trotzdem soll die Niederlage etwas bringen

In seiner Analyse blieb Köfler deutlich und suchte die Gründe nicht bei Nebenschauplätzen. „Der letzte Wille, den Ball haben zu wollen und dem Gegner, wenn er im Ballbesitz ist, den Ball abzunehmen, hat gefehlt“, meinte er. Gleichzeitig sprach er dem Gegner ein klares Lob aus und erklärte, warum Wernberg an diesem Tag die bessere Mannschaft war. „Die waren lauftechnisch richtig bereit. Die haben im Mittelfeld richtig gute Leute gehabt, die einen gescheiten, trockenen Pass gespielt haben, den man gleich weiterverarbeiten konnte.“ Genau daraus entstand laut Köfler die Überzahl im Zentrum, während Bad Bleiberg oft hinterherlief. „Wir sind dem Ball hinten nachgelaufen und irgendwann, nach siebzig Minuten, ist uns auch ein bisschen die Kraft ausgegangen. Die haben verdient gewonnen.“ Auch zur Leistung des Schiedsrichters hatte er keine Einwände: „Dem Schiedsrichter kann man keinen Vorwurf machen. Er hat das Spiel unter Kontrolle gehabt.“ Für Bad Bleiberg geht es nach der Niederlage nun darum, die angesprochenen Mängel abzustellen. Köfler formulierte das nüchtern, aber auch mit Blick nach vorne: „Aus Niederlagen lernt man. Ein paar Sachen haben wir heute schlecht gemacht, die werden wir im Training besprechen. Das müssen wir besser eintakten, damit die Abstimmung besser passt.“ Nach Runde elf steht Bad Bleiberg damit bei 14 Punkten auf Platz neun.

2. Klasse B: Bad Bleiberg : Wernberg 1b - 1:3 (0:1)

  • 73
    Nick Uwe Erichsen 1:3
  • 72
    Matic Urbanija 1:2
  • 50
    Nick Uwe Erichsen 0:2
  • 6
    Nick Uwe Erichsen 0:1