Nach dem intensiven Duell zwischen SV Feldkirchen 1b und WSG Brückl in der 2. Klasse C ordnet Obmann Gerald Kitz die Lage ein: Trotz fünf Ausfällen lobt er die eigene Leistung, spricht von einem deutlichen Chancenplus und dem Ausgleich in letzter Minute. Der Tenor: körperlich hart, spielerisch zäh – am Ende aber ein Punkt, mit dem man leben kann, auch wenn mehr drin gewesen wäre.

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Kitz betont die Widerstandskraft seiner Mannschaft: Trotz „fünf Verletzte“ sah er „ein sehr gutes Spiel“ mit Chancen im Überfluss. Bereits vor der Pause, so seine Einschätzung, „hätten wir in der ersten Halbzeit 3:0 führen können“. Aus seiner Sicht standen dem „drei, vier tolle Torchancen“ gegenüber, während Feldkirchen „eigentlich keine Torchance gehabt“ habe – abgesehen vom späteren Strafstoß. Beim Ballbesitz sprach er von einem ausgeglichenen Bild: „50:50 kann man sagen.“
Zur Pause stand es 0:0. Nach einem Elfmeter ging Feldkirchen in Minute 56 mit 0:1 in Führung: Thomas Duller verwandelte vom Punkt. Brückl blieb jedoch dran und wurde spät belohnt: In der 90. Minute stellte Mark Langer auf 1:1 und bestätigte das Gefühl des Obmanns, dass sein Team mehr investiert hatte. „Im Großen und Ganzen hätten wir uns den Sieg verdient, aber trotzdem muss man wieder mit dem Punkt zufrieden sein“, resümiert Kitz.
Beide Teams lieferten sich ein robustes Duell: „Es war eher von beiden Seiten hart geführt … und das Spielerische ist vielleicht ein bisschen untergegangen.“ Standards auf Brückler Seite waren zwar selten, „aber die wir gehabt haben, die waren immer gefährlich“, während die Defensive „einfach sicher gestanden“ sei. Zur Linie auf dem Platz sagt Kitz: „Der Schiedsrichter hat für beide Seiten gerecht gepfiffen.“
Den Blick richtet er nach vorne: Man will auf dem im September sanierten Heimplatz an die stabile Leistung anknüpfen und weiter punkten.