Spielberichte

„Mit Stefan Kraschl ist das Spiel eindeutig in unsere Richtung gegangen“ – St. Urban legt nach Pause zu

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SV St. Urban
GSC Liebenfels/SC St. Veit 1b

In der 2. Klasse C hat SV Naturstein Kogler St. Urban am Samstag gegen die SG GSC Liebenfels/SC St. Veit 1b einen 3:0-Heimsieg gefeiert. Zur Pause stand es noch 0:0, danach zog St. Urban das Spiel aber klar auf seine Seite. Trainer Mario Johann Obitsch sah den Wendepunkt nach dem Wechsel: Mit den Umstellungen und vor allem mit Stefan Kraschl sei die Partie „eindeutig in unsere Richtung gegangen“.

Torwart in grüner Dress beim Abstoß

Image by Phillip Kofler from Pixabay

Vor der Pause schon die besseren Möglichkeiten

Dass es zur Halbzeit noch torlos stand, war für Obitsch kein Zeichen einer schwachen ersten Hälfte seiner Mannschaft. Der Trainer sprach vielmehr von einem ausgeglichenen Beginn, in dem sich beide Teams zunächst nichts schenkten. Gleichzeitig sah er St. Urban vor dem Seitenwechsel schon mit Vorteilen. „Das Spiel hat ziemlich ausgeglichen angefangen. Wir haben in der ersten Halbzeit definitiv die besseren Möglichkeiten gehabt, da hätten wir in Führung gehen müssen“, sagte Obitsch. Das 0:0 nach 45 Minuten spiegelte aus seiner Sicht also nicht ganz wider, dass seine Mannschaft bereits zuvor die besseren Torchancen hatte. Entscheidend war dann, dass St. Urban nach der Pause nicht die Geduld verlor, sondern mit den Wechseln noch einmal zulegen konnte.

Mit dem 1:0 kippte die Partie endgültig

Den eigentlichen Umschwung machte der Trainer von St. Urban klar an der zweiten Hälfte fest. „Der große Umbruch ist in der zweiten Halbzeit mit den Wechseln gekommen. Als Stefan Kraschl reingekommen ist, ist das Spiel eindeutig in unsere Richtung gegangen“, erklärte Obitsch. Diese Einschätzung bekam schon in der 56. Minute Gewicht, als Stefan Kraschl das 1:0 erzielte. Für den Trainer war genau das der Schlüsselmoment der Partie. „Das 1:0 in der zweiten Halbzeit war der ausschlaggebende Punkt. Da hat man gemerkt: Jetzt geht es in unsere Richtung“, sagte er. Auch die Entstehung des Treffers schilderte er konkret: „Das 1:0 durch Stefan Kraschl wurde über einen verlängerten Einwurf an die zweite Stange weitergeleitet und er hat direkt einen schönen Abschluss gemacht.“ Ganz ruhig blieb die Partie danach zwar nicht, doch St. Urban hielt dagegen und schlug spät noch zweimal zu. In der 85. Minute erhöhte Rene Presinell auf 2:0. „Es ist dann noch ein bisschen unruhig geworden, und das 2:0 war der wichtige Befreiungsschlag für uns“, so Obitsch. Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit noch einmal Kraschl, der zum 3:0 traf. Laut Obitsch war das „ein technisch schöner Heber über den Torwart“.

Defensiv kompakt, nach vorne mit wachsendem Selbstvertrauen

Dass St. Urban das Spiel nach dem Wechsel so klar auf seine Seite ziehen konnte, führte der Trainer vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. „Wir sind defensiv sehr, sehr gut gestanden. Wir haben hinten wenig zugelassen, und die Kompaktheit der Defensive hat sich dann natürlich auch für das Selbstvertrauen für die Offensive ausgezahlt“, sagte Obitsch. Für ihn war also nicht nur die Chancenverwertung nach der Pause ein Thema, sondern vor allem die Basis dahinter. Liebenfels hielt nach seiner Einschätzung gerade in der ersten Hälfte „brav dagegen“ und spielte ordentlich mit. Gleichzeitig meinte Obitsch aber auch, dass die Gäste „fast nur über hohe Bälle von hinten heraus“ gekommen seien. Genau dort sah er seine Mannschaft im Vorteil, weil diese Hereingaben und langen Zuspiele gegen die St. Urbaner Verteidigung kaum zum Durchbruch führten.

Ein verdienter Heimsieg und die passende Fortsetzung an der Spitze

Auch wenn Obitsch in einzelnen Szenen Gesprächsstoff sah, wollte er daraus nach dem Schlusspfiff kein großes Thema machen. „Es waren ein, zwei Situationen dabei, wo kleinlich gepfiffen worden ist. Auch Gelbe Karten waren für beide Seiten teilweise fragwürdig, aber in Summe hat er das gut gemacht“, sagte er über den Schiedsrichter. Viel wichtiger war für den Trainer von St. Urban ohnehin, dass seine Mannschaft nach einem offenen Beginn Schritt für Schritt die Kontrolle übernommen und sich dafür belohnt hat. Aus einem 0:0 zur Pause wurde durch die Tore von Stefan Kraschl, Rene Presinell und noch einmal Kraschl ein klarer 3:0-Erfolg. In Runde 14 der 2. Klasse C behauptet St. Urban damit auch seine starke Position ganz oben und nimmt aus Sicht des Trainers vor allem Folgendes mit: eine stabile Defensive und eine zweite Halbzeit, in der die eigenen Wechsel voll aufgegangen sind.

2. Klasse C: St. Urban : GSC Liebenfels/SC St. Veit 1b - 3:0 (0:0)

  • 93
    Stefan Johann Kraschl 3:0
  • 85
    Rene Presinell 2:0
  • 56
    Stefan Johann Kraschl 1:0