Nach der 0:4-Niederlage bei ASV St. Margarethen/Lav. in der 2. Klasse D ordnete Co-Trainer Hannes Magek die Lage von Gurnitz 1b nüchtern, aber zuversichtlich ein. Er sprach von mehr Ballbesitz beim Gegner und davon, dass ein Remis möglich gewesen wäre: „Ein Unentschieden wäre schön gewesen.“ Zugleich hob er die Entwicklung seiner jungen Truppe hervor, die er erst im Frühjahr übernommen hat, und die gute Zusammenarbeit mit den Erfahrenen. Im Mittelpunkt standen weniger einzelne Szenen als die eigene Stabilität, der Plan für Umschaltmomente – und die Überzeugung, in den kommenden Wochen weiter zuzulegen.

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Auf die Herangehensweise angesprochen, beschrieb Magek eine klare Marschroute, die über weite Strecken aufging: „In der ersten Halbzeit war die Taktik, defensiv gut zu stehen und vorne über Konter zu kommen. Das ist uns offensiv nicht wie gewünscht gelungen, aber hinten sind wir trotzdem gut gestanden. Insgesamt hat der Plan funktioniert.“
Zum Kräfteverhältnis sagte der Co-Trainer: „St. Margarethen hatte mehr Ballbesitz.“ Den Unterschied machte für ihn weniger die Einsatzbereitschaft als die Routine des Gegners: „Kämpferisch waren wir gleich, aber St. Margarethen war durch die erfahrenen Spieler besser als unsere Jungen. Wir haben eine junge Mannschaft, für deren Entwicklung wir noch ein wenig Zeit brauchen.“
Personell musste Gurnitz 1b improvisieren: „Wir haben einen verletzten Spieler, einer war leider verhindert – uns haben zwei Leute gefehlt. So ist es im Leben.“ Besonders hob Magek den Rückhalt zwischen den Pfosten hervor: „Unser Tormann war heute stark.“ Trotz der aktuellen Hürden betonte er die positive Entwicklung und den Zusammenhalt im Team: „Ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft.“ Und sein Versprechen für die nächsten Wochen bleibt klar: „Wir werden sicher noch mehr Punkte machen als im Herbst, davon bin ich überzeugt.“