Selbstbewusst und klar in der Analyse blickt Co-Trainer Hannes Magek auf das Duell in der 2. Klasse D zwischen Gurnitz 1b und St. Stefan NextGen zurück. Seine Kernaussagen drehen sich um Kontrolle, Präsenz und eine Mannschaft, die den geforderten Auftritt über die gesamte Spielzeit bestätigte. Statt Zahlen in den Vordergrund zu stellen, betont er Konsequenz im Zweikampf, klare Ballbesitzphasen und das Gefühl, dass das Team seine Qualität sichtbar gemacht hat – verbunden mit einem selbstbewussten Blick auf das anstehende Kräftemessen mit dem Tabellenführer.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Auf das Gesamtbild angesprochen, bleibt Magek unmissverständlich: „Wir waren über 90 Minuten überlegen.“ Beim Ballbesitz legte er nach: „Wir haben das Spiel über 90 Minuten komplett dominiert.“ Auch im direkten Duell setzte seine Mannschaft aus seiner Sicht die Akzente: „Meine Mannschaft war körperlich, spielerisch und im Zweikampf stärker.“ Der Spielverlauf untermauert diese Einschätzung und stellte früh die Weichen: Daniel Urschitz traf zum 1:0 (12.), Gernot Erlacher legte rasch das 2:0 nach (15.). Für St. Stefan NextGen verkürzte Alexander Flaggl auf 2:1 (25.), ehe Urschitz mit seinem zweiten Treffer den Pausenstand von 3:1 herstellte (35.). Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Manuel Reichel auf 4:1 (47.) und setzte mit seinem zweiten Tor des Tages den Schlusspunkt zum 5:1 (66.). In allen Phasen wirkte Gurnitz 1b klar überlegen – getragen von Kontrolle, Zweikampfhärte und Spielstärke.
In der Bewertung der Umsetzung klang Zufriedenheit an, gepaart mit klaren Ansprüchen für die nächsten Schritte: „Natürlich hat das so funktioniert, die spielerischen Techniken sind noch zu verbessern. Und ich muss auch sagen: In Sachen Erfahrung sind wir stark“, so der Co-Trainer. Der Hinweis auf diese Detailarbeit zeigt, dass Magek trotz deutlicher Dominanz nicht in Selbstzufriedenheit verfällt. Auf individuelle Auszeichnungen wollte er verzichten. Gefragt nach den auffälligsten Akteuren betonte er: „Es war die ganze Mannschaft top.“ Die Art und Weise des Auftritts habe ihn bewegt, weil das Team genau die Qualität zeigte, die er einfordert: „Wir hätten schon früher Punkte machen müssen, und heute haben wir unsere Qualität ausgespielt – so, wie ich es von meiner Mannschaft fordere.“ Sichtbarer Fortschritt, hoher Anspruch ans Kollektiv – und der klare Wille, dieses Niveau zu verstetigen.
Der Fokus richtet sich rasch auf die nächste Aufgabe. Magek stellt klar: „Wir haben in der nächsten Runde eine schwere Partie gegen den Tabellenführer unserer Klasse.“ Zugleich formuliert er ein Ziel, das Mut macht und Bodenhaftung verbindet: „Ich will die Mannschaft so einstellen, dass wir vielleicht auch gegen den Tabellenführer einen Punkt holen können – vielleicht gehen sogar drei. Schauen wir mal. Aber ich bin mir sicher, dass wir auch da mithalten können.“
Der Respekt vor der kommenden Hürde ist spürbar, doch ebenso die Überzeugung, mit derselben Geschlossenheit und Konsequenz zu bestehen.