Im Derby zwischen dem ASV St. Margarethen/Lav. und dem SV Maria Rojach in der 2. Klasse D entschied ein früher Treffer die Partie: Der SV Maria Rojach unterlag auswärts 0:1. Trainer Martin Samwald sprach von einer intensiv geführten Begegnung mit wenigen spielerischen Höhepunkten und einem leichten Chancenplus für die Gastgeber. Er sah bei seinem Team Defizite in Raumaufteilung und Passspiel und betonte, die Mannschaft mental rasch wieder auf Kurs zu bringen.

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Samwalds erste Einordnung fiel klar aus: „Es war ein hart geführtes Derby mit vielen Zweikämpfen und nur wenigen Chancen.“ Zugleich hob er die Fairness hervor: „Intensiv, aber im Grunde von beiden Seiten fair.“ Der kämpferische Charakter stand damit klar über dem Spielglanz.
Unmissverständlich äußerte sich der Trainer zur eigenen Leistung: „Die Raumaufteilung hat nicht gepasst, unser Passspiel war zu fehlerhaft – zu viele Fehlpässe, dadurch kamen wir nicht ins Spiel.“ Beim Gegner wollte er keinen Einzelnen hervorheben und lobte das Kollektiv von St. Margarethen. Beim SV Maria Rojach ragte Torhüter Timo Jöbstl heraus, der mit mehreren Paraden die Partie lange offenhielt.
Der enge Schlagabtausch bekam früh eine Richtung: In der 8. Minute traf Raphael Wischer für die Hausherren – aus Sicht des SV Maria Rojach stand es damit 0:1. Bis zur Pause blieb es dabei, und auch nach dem Wiederanpfiff fehlten den Gästen die zündenden Ideen. Samwald sah ein leichtes Chancenplus bei ASV St. Margarethen/Lav., beim Ballbesitz eine ausgeglichene Partie. In der Schlussminute schwächte sich Maria Rojach durch die Rote Karte für Adnan Zukic selbst und beendete das Spiel in Unterzahl – am Resultat änderte sich nichts mehr.
Trotz der knappen Derbyniederlage, die Samwald als „herben Dämpfer“ bezeichnete, richtet der Coach den Blick nach vorne: Bereits in der kommenden Woche soll die Mannschaft im Training mental auf ein anderes Level gehoben werden.