In der 2. Klasse D setzte sich der SV Maria Rain in Runde 23 mit 3:1 gegen St. Stefan NextGen durch. Für Gäste-Trainer Milazim Rexhaj war es eine Niederlage, die aus unnötigen Fehlern im Aufbau entstand. "Wir sind gut in die Partie gekommen", sagte er, doch Maria Rain nutzte die Chancen, NextGen nicht. Trotz eines sauber ausgespielten Ausgleichs blieb der Lohn aus. Rexhaj richtet den Blick nach vorne, spricht von einer jungen Truppe und viel Arbeit.

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St. Stefan NextGen erwischte den Start, den sich der Außenseiter erhofft hatte. "In der Anfangsphase waren wir sehr gut im Spiel, wir hatten ein paar gute Chancen", schilderte Trainer Milazim Rexhaj. Das erste Tor fiel aber auf der anderen Seite: In Minute 14 brachte Nicholas Lehmann Maria Rain mit 1:0 in Führung. Die Gäste ließen sich davon nicht beirren und blieben aktiv. Rexhaj: "Wir haben weiter Druck gemacht und auf den Ausgleich gespielt." Der kam prompt: In der 26. Minute steckte ein Innenverteidiger der Gäste in die Tiefe durch, Christian Martin Gartner blieb eiskalt und stellte auf 1:1. Danach kippte das Momentum erneut unglücklich. "Dann war der Ball bei uns beim Tormann, und der spielt einfach wieder zum Gegner. Über die Seite kommt die Flanke – Tor, 2:1", ärgerte sich Rexhaj über die Szene vor dem 2:1 durch Andreas Schloif in Minute 37. Zur Halbzeit lag NextGen damit 1:2 zurück – ein Rückstand, der sich aus Sicht der Gäste vermeidbar anfühlte.
Nach dem Seitenwechsel suchte St. Stefan weiter den Ausgleich, doch die Genauigkeit im letzten Drittel fehlte. "Unser großes Problem ist der Spielaufbau. Wir machen einfache Fehler, da sind ein paar Spieler nicht richtig konzentriert", erklärte Rexhaj und legte nach: "Wir brauchen viel zu viele Chancen für ein Tor." Maria Rain blieb dagegen abgeklärt und wartete auf seine Möglichkeit. Als die Partie in die Schlussphase ging, nutzten die Hausherren eine davon: In der 75. Minute traf Sayed Mahdi Sadat zum 3:1. Für die Gäste war das der Nackenschlag, der jede Aufholhoffnung erstickte. "Maria Rain hat die Chancen ausgenutzt", brachte es der Coach kurz und bündig auf den Punkt. Positiv vermerkte er immerhin: "Das Spiel war sehr fair, der Schiedsrichter hatte alles im Griff."
Warum es am Ende nicht zu Zählbarem reichte, führte der Trainer auch auf die Personallage zurück. "Wir haben sehr viele Verletzte, die ganze Offensive fehlt. Unser Stürmer Obrietan konnte uns gestern nicht helfen", sagte Rexhaj. Improvisation war gefragt – mit Folgen für die Abläufe. "Unser Stürmer war Innenverteidiger, Christian Gartner hat trotzdem ein Tor geschossen." Besonders hinten ist die Mannschaft extrem jung. "Unsere Viererkette war U17-berechtigt", so der Coach, der aber keinen Klagegesang anstimmt, sondern die Baustellen klar benennt: "Über die Seiten und beim Torabschluss müssen wir besser werden. Wir werden weiterarbeiten, vielleicht für die nächste Saison ein, zwei Spieler dazuholen und die Jungs Schritt für Schritt in die Kampfmannschaft bringen." Sein Fazit zum 1:3 in Maria Rain fiel entsprechend nüchtern aus: "Wir verschenken zu viele Bälle und werden sofort bestraft. Daran setzen wir an."