In der 23. Runde der 2. Klasse D setzte sich der FC Mondi Frantschach zuhause mit 3:1 gegen den SC Diex durch. Nach einer 1:0-Pausenführung legten die Hausherren nach, Diex verkürzte, ehe Christoph Alexander Strutz spät den Deckel draufsetzte – laut Obmann Rene Knauder sogar direkt von der Ecke. „Entscheidend war das 3:1“, betonte Knauder, der seine Mannschaft „als Einheit“ sah, zugleich aber die liegengelassenen Möglichkeiten ansprach: „Wir hätten noch drei bis vier Tore machen können.“

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Die Partie lief aus Frantschacher Sicht von Beginn an in die gewünschte Richtung. „Wir waren die dominantere Mannschaft, und mit dem 1:0 hat sich das in der ersten Halbzeit bestätigt“, sagte Obmann Rene Knauder. Das Führungstor fiel in Minute 31, als Arnel Karahasanovic zum 1:0 traf; mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren weiter und stellten durch Marcel Gerald Zarfl in der 51. Minute auf 2:0. Diex antwortete prompt: Nur zwei Minuten später verkürzte Simone Lombardo Pontillo auf 2:1 und hielt das Spiel offen. In der Schlussphase aber behielt Frantschach die Nerven. Christoph Alexander Strutz sorgte in der 83. Minute für das 3:1 – „das war entscheidend“, so Knauder, der ergänzt: „Unser Sammy Friedl holte den Eckball heraus, und Strutz hat die Ecke direkt verwertet, beide kamen von der Bank.“
Im Gespräch nach dem Schlusspfiff legte Knauder den Fokus auf zwei Punkte: Geschlossenheit und Effizienz. „Wir waren eine Einheit, ein komplettes Team am Feld“, sagte der Obmann und nannte genau das den Unterschied: „Wir wollten den Sieg einfach mehr und sind als komplettere Einheit am Platz aufgetreten.“ Gleichzeitig übte er Selbstkritik an der eigenen Chancenverwertung: „Verbesserungswürdig wäre unsere Chancenauswertung. Wir hätten sicher noch drei bis vier Tore machen können.“ Dass der Sieg letztlich ungefährdet blieb, führte er auch auf das 3:1 zurück, das „alles klarmachte“. Zur Spielleitung meinte Knauder knapp und fair: „Man müsste eigentlich über keine Situationen diskutieren. Die Schiedsrichterleistung war okay.“
Ein wesentlicher Baustein war für Frantschach die Arbeit gegen den Ball – vorbereitet vom Trainerteam. „Unser Trainer hat uns sehr gut eingestellt. Wir wussten, dass Diex sehr viele hohe Bälle spielt“, erklärte Knauder. Daraus ergab sich ein klarer Plan: „Wir mussten uns auf die hohen Bälle in der Verteidigung konzentrieren und diese Kopfballduelle gewinnen.“ Aus seiner Sicht griff der Ansatz, weil die Mannschaft die Abläufe annahm und als Kollektiv arbeitete. „Man sieht, dass die Arbeit des Trainers sehr gut Früchte trägt und jeder Spieler das System anwendet“, so Knauder. Mit dem 3:1 im Kärntner Unterhaus haben die Frantschacher ein Ausrufezeichen gesetzt – und nehmen aus dem Auftritt vor allem eines mit: Zusammenhalt war da, an der Kaltschnäuzigkeit wollen sie weiter schrauben.